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04.07.2007

Sparkassen-Informatik sieht hohes Einsparpotenzial - HB

FRANKFURT (Dow Jones)--In der Informationstechnik (IT) des öffentlich-rechtlichen Finanzverbunds schlummern noch hohe Einsparmöglichkeiten. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Sparkassen-Informatik (SI), Fridolin Neumann, sagte dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe), derartige Kostensenkungen könnten durch die Bündelung von IT-Funktionen erzielt werden. Die Einsparmöglichkeiten gebe es durch die angestrebte Fusion von SI mit dem anderen Sparkassen-Dienstleister Finanz-IT sowie bei den Landesbanken, den öffentlich-rechtlichen Versicherern und den Landesbausparkassen.

FRANKFURT (Dow Jones)--In der Informationstechnik (IT) des öffentlich-rechtlichen Finanzverbunds schlummern noch hohe Einsparmöglichkeiten. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Sparkassen-Informatik (SI), Fridolin Neumann, sagte dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe), derartige Kostensenkungen könnten durch die Bündelung von IT-Funktionen erzielt werden. Die Einsparmöglichkeiten gebe es durch die angestrebte Fusion von SI mit dem anderen Sparkassen-Dienstleister Finanz-IT sowie bei den Landesbanken, den öffentlich-rechtlichen Versicherern und den Landesbausparkassen.

"Die SI und die Finanz IT kosten den Verbund pro Jahr gemeinsam rund 1,6 Mrd EUR. Insgesamt fallen aber in der Sparkassen-Finanzgruppe IT-Kosten von mehr als 5 Mrd EUR an", sagte Neumann. Vor allem bei den Landesbanken sieht Neumann Chancen für eine zusätzliche Auslastung der SI. Branchenbeobachter sehen laut "Handelsblatt" vor allem in den Bereichen Zahlungsverkehr, Auslandszahlungsverkehr, Gesamtbanksteuerung und auch teilweise bei den Geldautomaten Synergiepotenziale bei den Landesbanken, die viele Anwendungen noch in Eigenregie betreiben.

Die SI führt derzeit Gespräche mit der Finanz IT in Hannover, dem zweiten Informatikspezialisten der Sparkassen, über ein Zusammengehen beider Gesellschaften. Für Neumann gibt es keinen Grund, dass man angesichts der Konsolidierung an zwei IT-Dienstleistern festhält. "Konservativ gerechnet sollten wir ab 2011 auf ein Einsparvolumen von 200 Mio EUR pro Jahr kommen", rechnet der SI-Chef die Vorteile einer Fusion vor.

Mit der Zusammenlegung von Finanz-IT und SI entstünde ein europäisches Schwergewicht. Beide Unternehmen wären dann mit 6.590 Mitarbeitern für rund 450 Sparkassen und weitere Institute tätig, insgesamt würden dann gut 140 Millionen Konten betreut.

Webseite: http://www.handelsblatt.com

DJG/jhe/nas

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