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31.08.1979 - 

Effizientere DV durch "Solve" , "Earl" und "DynamT":

Sparprogramme von Computer Associates

DARMSTADT (pi) - Von langweiligen Test- und Korrekturarbeiten will Computer Associates mit dem neuen symbolischen Testsystem "CA-Solve" die Cobol-Programmierer erlösen. Mit der Version 3.0 ist "CA-Earl" nun eine - wie der Anbieter sagt - "höherwertige Programmiersprache geworden", und die neue "CA-Dynam/T"-Version soll eine noch wirtschaftlichere und zuverlässigere Bandverarbeitung gewährleisten. Diese Ankündigungen machte jetzt das "Softwarehaus von Rang" (Eigenaussage), das die Gesamtzahl seiner

Kunden auf weltweit über 5000 beziffert.

CA-Solve dient der Fehlersuche im Dialogbetrieb von Programmen für Stapel- und Online-Anwendungen. Es benutzt den CICS oder WESTI-Monitor oder, wenn keiner von diesen beiden existiert, einen eigenen TP-Monitor, der BTAM (Batch Teleprocessing Access Method) verwendet und so die IBM Local 3270 Modell 2 CRT-Datenstation oder eine entsprechende unterstützt.

CA-Solve, betont der Anbieter, gestattet das Testen direkt auf der Source-Code-Stufe, ohne daß auf die Maschinensprache oder hexadezimale Darstellungen Rücksicht genommen werden muß.

Es gibt, heißt es weiter, kein Warten auf Neukompilierungen oder weitere Ausgabe mehr, wie das bei Stapelbetrieb der Fall ist. Die eingesparte Zeit steht dem Programmierer für neue Programme zur Verfügung.

Achtzehn Instruktionen ermöglichen es, die Mehrheit der Programmieraufgaben auf einer durchschnittlichen EDV-Anlage zu bewältigen, berichtet der Hersteller über sein Abfrage- und Berichtssystem CA-Earl. "Die Entwicklungsspezialisten von CA", so der Ankündigungstext, "nahmen sich das Paket letztes Jahr vor und schrieben es vollständig neu, wobei die Kompatibilität mit früheren Versionen bewahrt blieb."

Ergebnis: CA-Earl ist nicht nur ein Listgenerator, der in einem Lauf bis zu 63 verschiedene Berichte erstellen kann, er ist in der Programmentwicklung "mindestens fünfmal schneller als Cobol" (CA-Aussage) und kann jetzt, wie es heißt, gleichzeitig jede Anzahl von Eingabe-/Ausgabe-Dateien lesen oder schreiben.

Bessere Bandkontrolle soll die neue Version von CA-Dynam/T den Anwendern von DOS, DOS/ VS und DOS/ VSE bieten. Dazu hat Computer Associates eine "Audit Trail Facility" (ATF) entwickelt, die "eine präzise Übersicht über die Verwendung der vorhandenen Bänder gestattet, und das im Blick auf eine optimale Bandverarbeitung" (CA-Text). Und für mehr Zuverlässigkeit soll das "Automatic Trail Recovery-System" sorgen, nämlich dann, wenn durch einen Hardware- oder Bedienungsfehler der Dynam/T-Katalog verfälscht oder zerstört wurde.

Informationen: Computer Associates GmbH, Bartningstraße 55, 6100 Darmstadt 11, Telefon 0 61 51/3 10 91