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02.02.2001 - 

Hardware von MTI und Software von Bakbone

Speicher: SAN und NAS wachsen zusammen

MÜNCHEN (CW) - Die zwei unterschiedlichen Techniken für das Speichern im Netz - Network Attached Storage und Storage Area Network - scheinen sich anzunähern. Jetzt kommen erste Produkte auf den Markt, die beides beherrschen.

Das US-amerikanische Softwarehaus Bakbone Software Inc. hat für sein Backup- und Recovery-Programm "Netvault" nun die Unterstützung von Network-Attached-Speichern angekündigt. Bislang konnte die Software nur in SANs eingesetzt werden. Wie Produkt-Manager Paul Rubio erklärte, verwendet die neue Version 6.03 gängige Network Data Management Protocols (NDMPs) und kann so gemischte Speicherumgebungen als ein zusammenhängendes Netz interpretieren.

Dem Administrator werden die Daten aus beiden Umgebungen unter einer Oberfläche präsentiert. Diese Form der "Virtualisierung" setzt sich im Speicherbereich immer mehr durch und scheint bislang der Königsweg aus dem Dilemma der unterschiedlichen Schnittstellen und Standards zu sein. Nach Angaben des Herstellers stützt sich das Virtualisierungskonzept auf Techniken des Herstellers Tracer, der im vergangenen Jahr übernommen wurde. Linux- und NT-Versionen von Netvault 6.03 kosten in den USA 1000 Dollar, für die Unix-Variante sind 3750 Dollar zu berappen.

MTI Technology Corp. stellte jetzt einen Speicher-Server vor, der Anschlüsse für NAS und SAN aufweist. Der "Vivant V35" verfügt über eine Speicherkapazität von 12 TB. Die gespeicherten Daten werden über bis zu 40 Fibre-Channel-Verbindungen an die Applikations-Server zur Verfügung gestellt. Intern bedienen 16 Fibre-Channel-Leitungen die Festplatten. Über die hauseigene "Data-Shield"-Technik lässt sich der V35 so konfigurieren, dass die Daten im NFS- (für SANs) oder CIFS- (für NAS) Format über Gigabit Ethernet transferiert werden.

Wie schon die Vorgänger aus der Vivant-Familie kann auch das neue Mitglied gleichzeitig für verschiedene Raid-Level konfiguriert werden, verfügt über einen gespiegelten Cache-Speicher und erlaubt den Austausch von Festplatten im laufenden Betrieb. Kostenpunkt der Lösung: ab 800000 Dollar.