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25.10.2007

Speicher unter Windows testen

Schulze ist freier Autor der Website CIO.de und dem CIO-Magazin.

Viele Probleme mit Server und PC haben ihre Ursache in defekten Speichermodulen. Nur ein genauer Speichertest kann hier jedoch sicher Auskunft geben. Für Linux-Administratoren gibt es dafür Bordmittel, Windows-Admins können auf das Gratis-Tool "Memtest" von HCI Design (http://hcidesign.com) zurückgreifen. Das Werkzeug wird neben der Gratisversion auch in einer etwas erweiterten kommerziellen Ausgabe angeboten.

Die Bedienung des mit 24 KB sehr schlanken Helferleins ist extrem einfach: Der Benutzer muss nur eingeben, wie viel Speicher getestet werden soll. Ist mehr Speicher im Rechner verbaut, als das Betriebssystem einer Anwendung zugesteht, können mehrere Instanzen des Tools gleichzeitig geöffnet werden. Jede Instanz testet dann den ihr zugeteilten Speicheranteil.

Eine Fehlbedienung ist ausgeschlossen, lediglich die Ungeduld des Administrators kann der Fehlersuche in die Quere kommen: Wie bei allen ernsthaften Werkzeugen zum RAM-Check benötigt auch Memtest in erster Linie mehrere Durchläufe und viel Zeit, um den Speicher vollständig auf Fehler zu überprü-fen. Hier gilt: je länger, desto besser. Deswegen terminiert das Programm auch nicht nach einer vorgegebenen Zeit oder nach einer bestimmten Anzahl von Durchläufen. Es muss immer manuell beendet werden.

Dem Zip-Archiv, das zum Download angeboten wird, liegt eine ausführliche Anleitung bei. Sie bietet dem noch ungeübten Benutzer zahlreiche Hinweise, wie er mit Memtest die besten Ergebnisse erzielen kann. Auch bei der Fehlerbeseitigung hilft das Handbuch.

Die Ausgabe von Fehlern erfolgt sofort. Ergo: Solange keine Meldung erscheint, ist alles in Ordnung. Dies ist auch der gravierendste Nachteil des Tools: Es schreibt keine Log-Files, die dann bei Bedarf remote ausgelesen werden können. Ergebnisse des Tests erscheinen ausschließlich im Memtest-Fenster.(Jan Schulze)

CW-Fazit: Memtest kann zwar nur eine Sache, aber die sehr gut. Einfachste Bedienung und eine gelungene Dokumentation sollten dem Tool einen Stammplatz in der Werkzeugkiste sichern.