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Storage-Management-Systeme für Wintel-Umgebungen


09.01.1998 - 

Speicherhersteller drängen in Windows-NT-Märkte

Einen Schritt in Richtung Microsoft-Welt hat die Storage Computer Corp. mit ihrem Pentium-gesteuerten "Omni-Raid Cluster Array" getan. Zu dem Speichersubsystem gehört eine Software, die es erlaubt, bestimmten Daten und Applikationen unterschiedliche Raid-Stufen (Levels) zuzuweisen. Diese Optionen könne bislang nur Storage Computer vorweisen, meint der Dataquest-Analyst Tom Lahive.

Den Herstellerangaben zufolge lassen sich bis zu 24 heterogene Server oder maximal zwölf NT-Cluster - bestehend aus jeweils zwei Rechnern - an das Raid-Array anschließen. Das System ist in zwei Varianten, darunter eine Rackmount-Version, mit 27 oder 48 Laufwerken erhältlich. Die maximale Speicherkapazität soll bei 1 TB liegen.

Mit zuweisbaren physikalischen und logischen Partitionen arbeitet auch Megadrives Ultra-SCSI-basiertes Raid-Subsystem "EV-200". Über die mitgelieferte Software ließen sich beliebige Subsets der acht Disk Drives (maximal 184 MB) als eine Gruppe definieren, der wiederum ein bestimmter Raid-Level zugeordnet werden könne, so der Anbieter.

Hewlett-Packard hat angekündigt, die einst den Unix-basierten HP-9000-Servern vorbehaltenen Fibre-Channel-Produkte auch für seine Wintel-Rechner der "Netserver"-Familie zur Verfügung zu stellen. HPs diesbezügliche Angebote umfassen I/O-Adapter, Netzwerk-Hubs, Speichersysteme und SCSI-Multiplexer. Als erstes Fibre-Channel-basiertes Speichersubsystem für NT-Server offeriert der Hersteller das Disk Array "HP Model 30/FC". Dieses arbeitet mit separaten Fibre-Channel-Controllern in einem Failover-Verbund. Fällt ein Controller aus, sichert der zweite den Betrieb des Speichersystems. Weitere Sicherheitsfunktionen bieten zwei redundante Stromversorgungsmodule und Hot-plug-fähige Festplatteneinschübe. In der maximalen Ausbaustufe mit 30 Disks stehen 264 GB zur Verfügung.

Die kalifornische Storage Dimensions zielt mit der Bandspeicherbibliothek "P1000" auf den Markt der NT-Netzwerke. Im Gehäuse finden bis zu vier Bandlaufwerke Platz, maximal 30 Bandkassetten passen in die jeweiligen Slots - genug für 2,1 TB an Speicherplatz. Das SCSI-basierte System ist wahlweise mit der Speicher-Management- und Backup-Software "Arcserve 6.5" für Windows NT von Computer Associates erhältlich.