Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

18.11.1988 - 

MVSESA-Architektur von IBM soll große Datenmengen verwalten:

Speichersystem wirkt kaufentscheidend

BOULDER (IDG) - Er brauche die Fähigkeiten von MVS/ESA sofort behauptet Craig Lord. DV-Leiter von Neodata Services, Boulder/ Colorado. Der Großrechner hätte seine Leistungsgrenze fast erreicht und soll durch einen Mainframe ersetzt werden, der über den systemverwalteten Speicher (DFSMS) unter MVS/ESA verfügen müsse.

Das Speicherkonzept DFSMS unter ESA erweitere, so Lord, den Speicherplatz und erspare beim Zugriff auf die Daten ein Verlassen der Systemumgebung. Er lege Wert auf ein intelligentes und echtzeitfähiges Speichermanagement.

Neodata Services wickelt die Abonnement-Verwaltung für eine wachsende Anzahl von Verlagen ab und sucht jetzt einen Mainframe, der die überhandnehmende Datenflut bewältigen kann. Ausschlag-gebendes Kaufkriterium sei dabei weniger der Preis des Rechners als seine Ausstattung mit dem Konzept "systemverwalteter Speicher", das unter dem Betriebssystem MVS/ESA auf den IBM-Rechnerfamilien 3090 und 4381 realisiert wird.

Auch wenn IBM in der Anschaffung teurer sei, als "plug-kompatible" Produkte, entscheide er sich für die ESA-Architektur. Sie sei wahrscheinlich die Lösung für einige Engpässe des Unternehmens beim Datenzugriff. Die Hersteller kompatibler Rechner könnten das DFSMS-Konzept erst Ende nächsten Jahres anbieten, begründet der DV-Manager sein Zögern gegenüber dieser Alternative. Außerdem könnten IBM-Produkte schneller abgeschrieben werden. Diese Differenz beim Restbuchwert existiere, so Marktbeobachter, inzwischen nicht mehr.