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04.10.2002 - 

EMC erweitert Auto-IS-Initiative

Speicherverwaltung im Blickpunkt

MÜNCHEN (CW) - Unternehmen wie EMC und Legato, die im Speichermarkt aktiv sind, erweitern Zug um Zug die Funktionen ihrer Softwareprodukte. Neuerdings findet sich auch Microsoft unter den Lieferanten.

Microsoft kündigte eine eigene Softwareinitiative für das Speicher-Management an. Mit "Multipath I/O" soll es Servern unter Windows 2000 und .NET möglich sein, Speichergeräte unterschiedlicher Hersteller über mehr als einen physikalischen Pfad anzusprechen. Microsoft liefert die Technik als Entwicklerbaukasten an Speicherfirmen wie EMC, Hitachi, HP, Veritas, Emulex, Fujitsu, LSI Logic, NEC oder Network Appliance. Außerdem wird erwartet, dass die Technik, die für Systemzuverlässigkeit und -verfügbarkeit sorgen soll, im "Windows.NET Server 2003" enthalten sein wird, der Ende dieses Jahres erwartet wird. Analysten begrüßen die Multipath-Initiative, bemängeln aber, dass die Software nur innerhalb der Microsoft-Welt funktioniert.

EMC ist in die zweite Phase der Softwarestrategie "Auto IS" eingetreten, die das einfachere Verwalten heterogener Speichernetze zum Ziel hat. So wurde die "Controll-Center"-Familie, die die zentrale Steuerung der Speichernetze übernehmen soll, um Zusatzfunktionen erweitert: Der "Automated Resource Manager" dient der automatischen Zuweisung und Umverteilung von Speicherressourcen und erlaubt die Einrichtung von Service-Levels für alle Anwendungen. Derzeit ist er für Speicher-Arrays von EMC ("Symmetrix" und "Clariion") und HP ("Storageworks") einsetzbar.

Für die Produkte "SAN Manager" (früher "ESN Manager"), "Storage Scope" und "Common Array Manager" wurde die Anzahl der unterstützten Fremdsysteme erweitert. "EMC-Link" ist ein Überwachungswerkzeug für den Datenverkehr zwischen Anwendung (Oracle- und SQL-Datenbanken, MS Exchange und SAP R/3) und Speicher-Array, das Probleme identifizieren und analysieren soll. Es bedient Rechner unter Windows, Solaris, HP-UX, AIX und Linux. Durch die kürzlich erfolgte Übernahme des Softwarehauses Prisa Networks will EMC in Zukunft auch die Verwaltung kleinerer SANs bewerkstelligen.

Legato stellt dem Networker nun mit dem "Networker Availability" ein Werkzeug zur Seite, das automatisierte Funktionen für Neustart, Ressourcenüberwachung und Failover bietet. Über voreingestellte Schwellenwerte werden kritische Komponenten wie Client, Libraries, Festplatten oder Speicherknoten kontrolliert und gegebenenfalls Alarm geschlagen. (kk)