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26.03.1999 - 

Spekulationen um außergerichtliche Einigung

Spekulationen um außergerichtliche Einigung Der Prozeß gegen Microsoft verzögert sich möglicherweise

MÜNCHEN (CW) - Meldungen über eine mögliche außergerichtliche Beilegung des Antitrust-Prozesses gegen Microsoft haben erneut Spekulationen um eine Verzögerung des derzeit ruhenden Verfahrens genährt. Eine damit in Verbindung gebrachte Umstrukturierung des Konzerns ist bislang unbestätigt.

Gerüchte um eine gütliche Einigung in dem seit Oktober 1998 laufenden Verfahren kursieren schon länger. Das "Wall Street Journal" berichtete in dieser Woche, der Softwaremulti werde schon bald mit Vertretern des US-Justizministeriums und der 19 US-Bundesländer diesbezügliche Verhandlungen aufnehmen.

Joel Klein, der vom US-Justizministerium (Department of Justice, DoJ) für den Microsoft-Fall abgestellte stellvertretende Generalstaatsanwalt, erklärte demgegenüber: "Wir haben von Microsoft kein Angebot für eine gütliche Einigung erhalten." Eine Sprecherin des DoJ mochte die Berichte über mögliche Verhandlungen nicht kommentieren.

In Zusammenhang mit dem derzeit ruhenden Monopolprozeß sehen etliche Beobachter auch die bevorstehenden organisatorischen Veränderungen in der Gates-Company. Mit einer weitreichenden Umstrukturierung könnte Microsoft die Chancen für eine gütliche Einigung mit den Anklägern erhöhen, so die Vermutungen. Die "Seattle Times" hatte bereits im Februar berichtet, Microsoft plane die "umfassendste Umstrukturierung in der Firmengeschichte".

Diesen Angaben zufolge soll das Unternehmen künftig nicht mehr an Produkten wie Windows, sondern an Kundengruppen ausgerichtet werden. Offiziell spricht man bei Microsoft bislang lediglich von in der Branche üblichen organisatorischen Anpassungen. Eine Sprecherin der deutschen Dependance erklärte gegenüber der Computerwoche lediglich, es sei "noch völlig offen", wie solche Maßnahmen aussehen könnten.