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Kostensenkungsmaßahmen verhindern Schlimmeres:


12.08.1983 - 

Sperry Computer halten gerade Umsatzlevel

NEW YORK/SULZBACH (nw) - An sich bilanziert die Sperry Corp. zum 31. März. Doch ihre Computersysteme-Division zieht bei ihrem Abschluß das Kalenderjahr vor. Vielleicht auch deshalb, weil der DV-Bereich per 31. Dezember Immerhin noch ein Umsatzplus von einem Prozent ausweisen kann, während die Rechnung, bezogen auf das Sperry-Geschäftsjahr, für die Computerabteilung schlechter ausfällt: So gesehen verbuchte dieser Bereich nämlich ein Einnahmenminus von einem Prozent.

Bezogen auf das Kalenderjahr nahm die Sperry Computer Systems 2,818 Milliarden Dollar ein. Davon entfielen, nach einem eben veröffentlichten Bericht des englischen Nachrichtenblattes "Infomatics", auf kommerzielle Systeme 2,28 Milliarden Dollar, was einem Umsatzplus von zwei Prozent entspricht. In den USA konnte das Geschäft in diesem Bereich um vier Prozent auf 1,21 Milliarden Dollar erhöht werden, während der Exportanteil (47 Prozent)

auf 1,07 Milliarden absackte. Den Grund dafür sieht man bei Sperry in der anhaltenden Stärke des US-Dollars, der im Vergleich zu anderen Währungen Umsatz und Ertrag ungünstig beeinflußt habe.

Der Auftragsbestand für Computersysteme hat sich dem Unternehmen zufolge um zwei Prozent auf 2,037 Milliarden Dollar erhöht. Obwohl das abgelaufene Jahr für Sperry nicht sehr erfreulich verlief, wurden von der DV-Division doch ganz

erhebliche Mittel in Forschung und Entwicklung gesteckt. Hier stiegen die Investitionen um 17 Prozent auf 294 Millionen Dollar. Damit betrugen die F & E-Investitionen 10,4 Prozent vom Umsatz. Für 1983 sei ein weiterer Anstieg der Ausgaben um zehn Prozent auf 440 Millionen Dollar geplant. Bezogen auf das Geschäftsjahr mußte die Computer Division Einbußen hinnehmen: Der Gewinn sank um 22 Prozent auf 110,1 Millionen Dollar bei einem Umsatz in Höhe von 2,Y99 Milliarden Dollar.

Die Sperry Corp. insgesamt machte in ihrem Geschäftsjahr 1982/83 um 46,8 Prozent weniger Gewinne. Im vorangegangenen Geschäftsjahr betrug er noch 221,9 Millionen Dollar.

Der Umsatz lag mit 5,08 Milliarden Dollar um 8,9 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum (5,57 Milliarden Dollar). Die bundesdeutsche Sperry GmbH, die größte ausländische Tochtergesellschaft, konnte ihre Einnahmen um zehn Millionen auf 670 Millionen Mark erhöhen. Dies entspricht einem Zuwachs von 1, 5 Prozent.

Folge dieser Geschäftsentwicklung waren dann auch, wie Sperry mitteilt, Personalabbau, Einfrieren der Gehälter, Schließungen und Zusammenlegungen von Werksanlagen, verringerte Bestände sowie "umfangreiche Management-Aktionsprogramme".

Diese Kostensenkungsmaßnahmen scheinen nun mindestens im ersten Quartal gefruchtet zu haben. Denn für die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres berichtet die Corp. von einer Nettogewinnsteigerung um 52 Prozent und einem von 1,221 Milliarden auf 1,222 Milliarden Dollar leicht verbesserten Umsatzergebnis.