Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

13.06.1986 - 

Aufwärtstrend bei der Salzburger Elektronik Industrie:

Sperry erteilt Millionenauftrag

WIEN (apa) - Nach mageren Zeiten sieht die Salzburger Elektronik Industrie (S.E.I.) wieder Land: Die Österreicher erhielten jetzt von dem amerikanischen Computerkonzern Sperry einen Millionenauftrag über die Entwicklung und Lieferung von Computerterminals. Dabei handelt es sich um Spezialausführungen der von S.E.I. seit längerem erzeugten Terminals "Julia".

Die Kooperation ging vor rund einem Jahr von der deutschen Sperry-Tochter aus, da sie ursprünglich nur für den bundesdeutschen Markt vorgesehen war. Inzwischen jedoch, so S.E.I.-Geschäftsführer Erwin Hiller habe das Verhältnis neue Dimensionen erhalten, indem die Sperry Corp. in Bluebell/Pennsylvania eingeschaltet wurde. Die Konzernstrategie der Amerikaner sehe nämlich laut Sperry Deutschland-Direktor Detlev Prewe vor, künftig gewisse Produktbereiche durch Zulieferungen abzudecken. Dabei sei die Wahl auf S.E.I. gefallen, weil die Produkte der Österreicher zum einen den ergonomischen Anforderungen "bestens" gerecht werden und zum anderen die Größe des Unternehmens eine flexible Zusammenarbeit in Aussicht stelle. Es werde ferner darüber nachgedacht, österreichische Zulieferungen auf Sperry-Schwestergesellschaften in Skandinavien und den Benelux-Ländern auszuweiten.

S.E.I. verspricht sich von der Zusammenarbeit mit Sperry viel. Nicht nur, daß man dank der hohen Stückzahlen eine bessere Marktdurchdringung zu erzielen glaubt. Nach Auskunft von Finanzdirektor Edwi(...)Kaufmann bestehe dadurch nach mehreren Verlustjahren erstmals wieder Aussicht auf Bilanzgewinn. 1985 hatten die Österreicher einen Abgang von acht Millionen Schilling zu beklagen.