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Neuer Mikro und Erweiterung des "Flaggschiffs" vorgestellt:


19.09.1986 - 

Sperrys PC-Familie hat Nachwuchs bekommen

WIEN (pi) - Ein neuer Personal Computer ergänzt die bislang aus zwei Maschinen bestehende PC-Palette der Österreichischen Sperry. Der Rechner trägt die Bezeichnung PC Mikro IT und ist neben dem Stand-alone-Betrieb unter MS-DOS auch in einem Mehrplatzsystem einsetzbar.

Nach Angaben des Unternehmens können im "kleinen Mehrplatzbetrieb" mit DOS bis zu fünf Terminals an den IT angeschlossen werden. Die hierfür anvisierte Zielgruppe bestehe aus Handel, Dienstleistungsunternehmen und Selbständigen.

Mit dem Betriebssystem Xenix und einem Multi-Terminal-Adapter mit vier seriellen Anschlüssen soll der PC ein vollfunktionsfähiges Mehrplatz-System betreiben können. Um Usernet-fähig zu werden, bedürfe er einer LAN-Karte. Zu Sperry-Mainframes bestehe ein standardmäßig integrierter direkter Zugang; das SNA/SDLG-Protokoll für die Kommunikation mit IBM-Großrechnern sei über eine Steckkarte verfügbar.

Der Prozessor des PC Mikro IT ist ein Intel 80286 mit einer Hauptspeicherkapazität von 512 Kilobyte. Fünf Steckplätze und zwei Einschubplätze für 51/4 Zoll-Floppy-Laufwerke oder ein Disketten-Laufwerk und eine 20-MB-Festplatte sind vorhanden. Die Platten-Speicherkapazität kann Sperry zufolge durch eine weitere Harddisk auf einer Steckplatine verdoppelt werden. Je nach Anwendung soll die Taktfrequenz 6, 7.16 oder 8 Megahertz betragen. Bei der höchsten Frequenz greife die CPU wahlweise mit oder ohne Leertakt auf den Speicher zu.

Bis auf 1,5 Megabyte könne der Hauptspeicher aufgerüstet werden; mit einer Zusatzkarte sollen weitere zwei Megabyte herauszuholen sein. V.24 und Centronics-Schnittstellen seien auf der Hauptplatine standardmäßig vorhanden. Die serielle

Schnittstelle soll synchron oder asynchron betrieben werden können.

Jeweils drei verschiedene Ausführungen der Tastatur und des Monitors sind verfügbar.

Gleichzeitig mit dem Mikro IT entließ Sperry auch eine Weiterentwicklung ihres PC/IT auf den Markt. Sein Einsatzgebiet soll neben dem durch den Ausbau der Konfigurationsmöglichkeiten erweiterten Xenix-Betrieb das Multi-tasking und Multi-using unter MS-DOS sein, wo er bis zu neun Arbeitsplätze bedienen könne.