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Spezialprogramm für Siebel-Profis

01.09.2005
Von Frank Habich 
Gemeinsam mit Softlab hat der CRM-Anbieter eine Ausbildung entwickelt.

Der Münchner IT-Dienstleister Softlab begann Anfang des Jahres gemeinsam mit der ortsansässigen Siebel University ein neu konzipiertes, zehnwöchiges Trainee-Programm für Hochschulabsolventen. Ziel war, Berufsanfänger umfassend für die Customer-Relationship-Managment-(CRM-)Produkte von Siebel auszubilden. Das Programm umfasste sowohl die Zertifizierung zum Siebel-Berater als auch Projekt-Know-how.

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www.computerwoche.de/go/

*74704: Beliebte Arbeitgeber;

*75176: Bewerbungs- strategien;

*78013: Arbeitsplatznahe Weiterbildung.

Der Bedarf an Siebel-erfahrenen Mitarbeitern ist beim Münchner IT-Dienstleister groß. Für die laufenden CRM-Projekte musste Softlab in den vergangenen Monaten bereits verstärkt auf externe Profis zurückgreifen. Die mittel- bis langfristige Projektplanung zeigte: An dieser Situation wird sich so schnell nichts ändern; neue Siebel-Spezialisten mussten an Bord geholt werden. Da keine passenden Bewerber auf dem freien Markt verfügbar waren, entschied man sich in München für ein Trainee-Programm.

Auch beim Kooperationspartner Siebel stieß Softlab auf offene Ohren. Schnell zeigte man sich bereit, den Integrationspartner zu unterstützen, und konzipierte gemeinsam die Ausbildung. Softlab betrieb eine Informationskampagne mit Hinweisen auf seiner Internet-Seite, einschlägigen Internet-Portalen und durch Verteilung von Flyern an Hochschulen. Die Bewerber sollten ein Informatikstudium, praktische Erfahrungen in der Softwareentwicklung und gute Englischkenntnisse mitbringen. Das Echo war erfreulich: 223 Bewerber meldeten sich. Schließlich stellte Softlab elf von ihnen ein.

Das Trainee-Programm gliederte sich in drei Blöcke:

- vier Wochen Schulung in Siebel-Produkten und deren Integration in Fremdsysteme;

- fünf Wochen Mitarbeit in einem Projekt sowie

- eine Woche Vorbereitung auf die Zertifizierung.

Internationale Ausrichtung

Um später den Einstieg in internationale Aktivitäten zu erleichtern, wurden die ersten Kurswochen ausschließlich auf Englisch abgehalten. Die Aufgabe im Projekt: Drei Gruppen mussten parallel lauffähige Anwendungen auf Basis der von Siebel erarbeiteten Spezifikation erstellen. Jede Gruppe hatte die gleichen Aufgaben zu lösen - das sollte den Erfahrungsaustausch und den Lernerfolg steigern.

Da die Ausbildung der neuen Mitarbeiter ausschließlich in der Siebel University stattfand, musste sich Softlab etwas Be- sonders einfallen lassen, um die Newcomer an das eigene Unternehmen zu binden. Dazu wurden die Arbeitsplätze mit Arbeitsmitteln von Softlab aus- staffiert. Zusätzlich wurde eine intensive Betreuung durch Projekt-Manager Hans-Jörg Wiebe sichergestellt. Alle zwei bis drei Tage besuchte er die Trainees für zwei bis drei Stunden vor Ort. Außerdem fanden jeden Frei- tag Projektbesprechungen statt, in denen die Trainees den Status ihrer Vorhaben präsentierten. Auch der Umgang mit kriti- schen Projektsituationen wurde geübt. (hk)