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31.08.1990 - 

Siemens setzt auf neues Marktsegment

Spezielle Software für den Einsatz von Industrie-PCs als Leitrechner

MÜNCHEN (CW) - Für seine Industrie-PCs der Serien Sicomp PC 32-30, PC 32.20 und PC 32-R bietet Siemens mit dem Betriebssystem SCO-Unix V/386, Release 3.2, und den Programmier-Tools SCO Unix-Development System, der Netzwerk-Software SCO TCP/IP, dem Netzwerk-Filesystem SCO NFS und der Grafiksoftware SCO Sight jetzt spezielle Software für diese Rechnerkategorie an.

Unix V/386 ist ein Betriebssystem für Multitasking- und Multiuserbetrieb mit Zugangskontrolle. Es ist ein hauptspeicherresidentes System mit einem Adressiervolumen von bis zu 4 GB. Die CPU vom Typ Intel 80386 wird im Protected Mode betrieben. Applikationen und das Betriebssystem sind dadurch weitgehend gegen Beeinflussung und Zerstörung geschützt. Durch die Multitasking- und Multiuser-Eigenschaften können Industrie-PCs als überlagertes System in der Prozeßdatenverarbeitung und als Leitsystem eingesetzt werden. Bis zu 17 Benutzer können gleichzeitig mit diesem System kommunizieren. Um den Datenschutz sicherzustellen, ist in SCO Unix-386 die Zugangskontrolle bereits integriert. Zum Schutz vor einem unbefugten Zugriff sind darüber hinaus alle Dateien mit einer eigenen Routine gesichert.

Das Unix Development System enthält zahlreiche Programmentwicklungs-Tools, mit denen Programme in der Sprache C geschrieben und kompiliert werden können. Als Hilfsmittel ist ein Code-View-Debugger verfügbar, mit dem sich Programme auf Source-Code-Level prüfen lassen.

Mit der Grafiksoftware "Xsight" kann der Bildschirm in einzelne Fenster aufgeteilt werden, wobei sich in jedem Fenster eine Anwendung darstellen läßt. Die Applikation kann auf dem lokalen PC oder auf einem anderen X-Server im Netz ablaufen. Ferner ist es möglich, mit Motif-Toolkits eigene Applikationen zu schreiben oder eine eigene Benutzeroberfläche zu gestalten.

Informationen: Siemens AG, Postfach 10 12 12, 8000 München 1, Telefon 0 89/23 40, Fax 0 89/2 34 28 24