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12.03.1976

"SPICE" im Timesharing

MÜNCHEN - An der Fachhochschule Furtwangen (Schwarzwald) besteht jetzt die Möglichkeit, die Ergebnisse von SPICE-Analysen (Simulation Program with Integrated Circuit Emphasis) direkt am Bildschirm auszugeben.

SPICE, ein Programm zur Simulation digitaler und analoger elektronischer Schaltungen, steht den Furtwanger Studenten und Dozenten bereits seit 1974 zur Verfügung. Die Schaltungen (maximal aus 200 Bauelementen, davon bis zu 100 Halbleiterelemente) können bei Gleichströmung, zeitlich veränderilchen Strömen im Zeitbereich (Einschwingungsvorgänge) oder bei sinusförmigen Strömen im Frequenzberich analysiert werden.

Bisher konnten die Ergebnisse der Berechnungen nur über Schnelldrucker ausgegeben werden - aus organisatorischen Gründen nur einmal am Tag, was für den Anwender eine erhebliche Verzögerung bedeutete. Diesen Nachteil zu beseitigen, war Ziel einer Ingenieur-Abschlußarbeit, die von einem Furtwanger Studenten (betreuender Dozent: Professor Dr. Nielinger) im Februar dieses Jahres fertiggestellt wurde.

Der Student ergänzte dabei die vorhandene SPICE-Version, so daß jetzt neben Batch- auch Timesharing-Betrieb möglich ist. Nunmehr wird das Ergebnis einer Schaltungssimulation schon nach wenigen Minuten auf dem Bildschirm eines Sichtgerätes in Form einer Kurve (im dazugehörigen Koordinatensystem) dargestellt.

Das Sichtgerät ist ein GT 40 von Digital Equipment ,angeschlossen an den Großrechner DEC 1040 der gleichen Firma.