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03.04.1992 - 

Support unter anderem für X.25, ISDN, OSI und TCPIP

Spider Systems präsentierte offene Netzwerk-Lösungen

EDINBURGH (pi) - Multiprotokollfähigkeit, kennzeichnet die von dem schottischen Anbieter Spider Systems, Edinburgh, kürzlich präsentierten Netzlösungen. Gezeigt wurden neben dem Router "M290", der Kommunikationssoftware "Spider-Sentinel" die Bridge "R285" und der Commserver "M250".

M290 wurde von dem in der Bundesrepublik in Düsseldorf ansässigen Unternehmen entwickelt, um die Kosten des Netzwerkbetriebs zu senken. Dieses System unterstützt ISDN, Datex-P, TCP/IP, SNMP sowie in Kürze auch OSI und verfügt über eine LAN- und bis zu vier WAN-Schnittstellen. Besteht der Netzwerkverkehr zum Beispiel überwiegend aus Dateitransfer, lassen sich der betreffende Rechner und der Router dahingehend konfigurieren, daß die Verbindung über den ISDN-Dienst und das Wide Area Network abgewickelt wird, wodurch - so der Anbieter - eine erhebliche Kostenersparnis zu erzielen ist. Im ISDN-Bereich vermittelt der Router bis zu 600 Pakete pro Sekunde und bedient zwei 64-Kbit/s-Anschlüsse.

Das Software-Tool Spider Sentinel dient zur Verwaltung, Überwachung und Analyse von Netzwerken jeder Größe von einer zentralen Station aus. Es verwendet SNMP und setzt auf dem Spider Manager sowie bekannten Industriestandards auf.

Spider Sentinel besteht aus einem Modul des auf Windows basierenden Spider Managers und aus Überwachungsgeräten, den Spider Probes, die an entfernten Punkten im Netz installiert werden. Die Kommunikation zwischen der Zentraleinheit und den Probes erfolgt über das SNMP-Protokoll.

Erweitert wurde die bereits bestehende Produktfamilie mit Brücken um die Spider Bridge R285. Dabei handelt es sich um eine Remote-Ethernet Bridge für kleinere und mittelgroße Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, die einen oder zwei WAN-Links unterstützt. R285 ist in zwei Versionen, mit einem oder zwei WAN-Ports, verfügbar. Beide Ports gestatten Datenübertragungsraten von bis zu 2 Mbit/s.

Für die nahe Zukunft plant Spider Systems ein Upgrade, das auch Support für das TCP/ IP-Routing bieten soll. Zu den Standardfunktionen der Bridge gehört der Spanning-Tree-Algorithmus, der bei Störungen im Netz durch die automatische Rekonfiguration die kontinuierliche Kommunikation zwischen den angeschlossenen Netzwerkpfaden sicherstellt, und der Shortest-Path-Algorithmus, der die kürzesten Übertragungswege ermittelt. Außerdem besteht die Möglichkeit der Datenkompression, um einerseits die Gebühren für das Leitungsnetz zu senken und andererseits den Durchsatz des Netzwerkes zu erhöhen .

Die Verwaltung der Spider Bridge ist über SNMP, Telnet oder direkt über ein angeschlossenes Terminal möglich. Die Brücke ist zu allen von Spider Systems vorgestellten Bridges kompatibel. Upgrades der Protokolle sind auf ROM-Karten verfügbar und somit leicht durchzuführen. Die Preise für das System in der Basisversion beginnen bei knapp 10 000 Mark .

Wie Spider Systems anläßlich der CeBIT außerdem bekanntgab, haben die Interphase Corporation und das eigene Unternehmen ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Produkte intensiviert. Der jetzt von Interphase vorgestellte Terminal-Server M250 basiert auf Technologie und Software von Spider Systems, ist auf Ethernet zugeschnitten und verbindet Benutzer über Netzwerkverbindungen mit einer Reihe von Host-Rechnern im LAN. Das Produkt unterstützt TCP/IP und DECs LAT und verfügt ferner über Spider OSI, das wiederum die ISO/OSI-Protokolle unterstützt und als Drucker-Server der Host-Rechner agiert.