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02.08.2007

Spiel, Spaß und reichlich Umsatz

Die Nachfrage nach Spielekonsolen wächst rasant. Im ersten Halbjahr 2007 kletterte der Umsatz in Deutschland auf 276 Millionen Euro. Das ist ein Anstieg von 73 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006. Damals wurden Konsolen im Wert von 160 Millionen Euro gekauft.

Ebenfalls deutlich ist das Plus beim Absatz. Er erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2007 um 39 Prozent auf 1,3 Millionen Stück (erstes Halbjahr 2006: 0,9 Millionen). Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) mit. Grundlage für die Angaben ist eine Erhebung des Marktforschungsunternehmens GfK für den Bitkom.

Auch für das Gesamtjahr 2007 erwartet der Verband neue Rekorde bei Umsatz und Absatz. Mit dem Weihnachtsgeschäft steht den Konsolenherstellern die nachfragestärkste Zeit des Jahres noch bevor. Der Umsatz klettert 2007 voraussichtlich um 45 Prozent auf 705 Millionen Euro (2006: 487 Millionen), der Absatz um 28 Prozent auf 3,7 Millionen Geräte (2006: 2,9 Millionen). Damit werden erstmals fast vier Millionen Konsolen binnen eines Jahres verkauft.

Der Durchschnittspreis der Geräte hat sich in den vergangenen Monaten leicht erhöht. Grund: Hinter der jüngsten Generation der Spielekonsolen verbergen sich leistungsstarke Multimedia-Geräte. Nutzer können damit nicht nur spielen, sondern auch Musik hören, sich Filme in hoch auflösender Qualität anschauen und im Internet surfen. Gleichzeitig sorgen neue Spielekonzepte dafür, Kunden jenseits der klassischen Zielgruppen anzusprechen - etwa Frauen und ältere Menschen. Gerade Karaoke- und Quizspiele haben sich in Deutschland zu Verkaufsschlagern entwickelt. Ulrike Goreßen