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15.11.2002 - 

Personal-Management/Mitarbeiterintegration mit Hilfe eines Online-Memory

Spielerisch den Kollegen kennen lernen

Mit ein wenig Phantasie lässt sich ein Memory-Spiel auch in der Personalentwicklung einsetzen. Es eignet sich dazu, die Integration, Kommunikation und Interaktion von Mitarbeitern in Unternehmen aufrechtzuerhalten und zu fördern. Von Oliver Maurath*

Unabhängig davon, ob es sich um einen Abteilungs-, einen Standortwechsel oder ein neues Projektteam handelt, müssen Mitarbeiter ihre neuen Kollegen kennen lernen und möglichst schnell zu einem eingespielten Team werden, um rasch wieder effizient und produktiv zusammenzuarbeiten.

Mit Hilfe eines Online-Memory-Spiels hat beispielsweise ein Projektleiter die Möglichkeit, nach den fehlenden Skills zu suchen und Personen zu identifizieren, die diese besitzen. Genauso kann sich der Projektinitiator im Vorfeld das Spiel zunutze machen, um mögliche Teamkonstellationen zu erwägen.

Effizientes Arbeiten setzt vo-raus, dass man einander zunächst kennen lernt und über die Fähigkeiten seiner Kollegen Bescheid weiß. Das Online-Spiel fördert dieses Zusammenfinden, indem es Profile der Mitarbeiter bereitstellt und verfügbar macht. Den neuen Kollegen wird damit ermöglicht, sich bereits mit einem bestimmten Vorwissen zu begegnen.

Ein Online-Memory-Spiel stellt auf originelle Weise nützliche Informationen über Mitarbeiter eines Unternehmens zur Verfügung. So ein Spiel kann dabei als Anreiz dienen, sich überhaupt mit dem Intranet zu befassen und im Weiteren an andere Funktionen herangeführt zu werden.

Das Online-Spiel besteht aus drei Komponenten: der Knowledge Base, dem Spiel und dem Forum. Die Knowledge Base enthält die Profile und Skills aller Mitarbeiter und stellt den Kern der Anwendung dar. Hier pflegt jeder Beschäftigte sein eigenes Profil und hält dieses selbstverantwortlich aktuell. Mittels der "Detailsuche" kann er seine Kollegen entweder durch die Eingabe ihm bekannter Merkmale oder auch visuell identifizieren: Hierzu dient der "Face-Browser", der eine verkleinerte Darstellung der Gesichter der Kollegen liefert und über geeignete Filterfunktionen deren Wiedererkennung ermöglicht.

Basierend auf der Memory-Idee ist die Komponente Spiel realisiert. Je nach Zahl der verfügbaren Fotos (vorne, hinten, rechts, links) wählt der Mitarbeiter zwischen verschiedenen Levels - sie lassen sich beliebig zusammenstellen - aus, spielt diese und findet sich anschließend in der Punkteübersicht wieder. Das weckt den sportlichen Ehrgeiz. Mit dem Aufdecken der Spielkarten erscheinen zudem im Hintergrund Bilder aus dem Firmenkontext, etwa von Feiern oder anderen Ereignissen, die sich mit dem Unternehmen in Verbindung bringen lassen.

Das Forum dient schließlich der Kommunikation der Mitarbeiter untereinander. Hier kann man sich zu beliebigen Themen austauschen und auch Feedback zur Verbesserung der Anwendung geben.

Diesen Komponenten vorgeschaltet ist ein "Foyer", worin etwa der Personal-Manager ein Grußwort an die Benutzer richten sowie Sinn und Zweck der Maßnahme erläutern kann. Auch dieser Teil kann dem Unternehmensdesign folgen sowie um individuelle Funktionen erweitert werden. (hk)

*Oliver Maurath ist Berater bei Memoray in München.