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08.04.1982

Spielregeln

Wenn die etablierten Mainframer in Hannover den Premierenapplaus entgegennehmen, stehen die Anbieter von Personal Computern nicht mehr mit leeren Händen herum.

Nimmt man die Ankündigungstexte unter die Lupe, so fällt auf, daß viel von Software-Portabilität die Rede ist - gewährleistet durch das Betriebssystem CP/M oder durch die Programmiersprache Basic. Des weiteren wird die "Anpassungsfähigkeit" der Kleinen herausgestellt, realisiert in BSC- und 3270-Prozeduren. Längst ist die Mikrobranche auch vom, "Local-Area-Network-Fieber" infiziert.

Durch die Betonung dieser Funktionen wird der Eindruck erweckt, als gäbe es, was Betriebssysteme, Programmiersprachen und lokale Netze betrifft, "offizielle" Spielregeln, an die sich die Hersteller zu halten hätten. Faktum ist, daß es Normen von seiten irgendeiner nationalen oder internationalen Standardisierungsorganisation nicht gibt, weder für CP/M noch für lokale Netze. Zwar will Xerox mit aller Macht Ethernet als "De-facto-Standard" durchdrücken. Aber diese Macht reicht eben nur bis zur eigenen Haustür. Konkurrenten wie IBM oder Wang haben Jedenfalls in Sachen "lndustriestandards" für lnhouse-Netze "persönliche" Entscheidungen getroffen. Das mag man bedauern, aber man sollte nicht so tun, als sei die "Catch-as-catch-can-Welle" vorbei.