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28.01.1994

Spotlight

Die Vereinigten Staaten befinden sich offensichtlich auf dem Weg zum Nichtraucher-Kontinent. Bei der texanischen Mica Accounting Software wirkt sich dieser Trend inzwischen sogar auf die Lohntueten aus. So schuettet das Unternehmen jedem Angestellten, der im Kalenderjahr 1994 auf den Genuss von Tabak verzichtet, eine Praemie von 1000 Dollar aus.

Fruehzeitig vor dem jaehrlichen Jahrestreffen der German Unix User Group im Herbst beginnt Veranstalter Network GmbH mit der Umerziehung seiner Unix-Stammklientel. Kuenftig, so meldet das Unternehmen wird die groesste deutsche Unix-Show den Untertitel "Offene Systeme" tragen. Begruendet wird dieser Schritt damit, dass sich Aussteller und Besucher kuenftig "wertfrei" nicht nur ueber Unix, sondern "ueber alle offenen Systeme informieren" sollen. Gemeint ist damit vor allem Windows NT.

Der Boom der Branche ueberfordert offenbar die DV-Moeglichkeiten der Bauunternehmer. Um die meist mit logistischen Problemen ringenden Firmen besser mit Software versorgen zu koennen, haben sich nun die Entwickler von Bausoftware in Bonn zum Bundesverband Bausoftwarehaeuser e.V. (BVB) zusammengeschlossen. Diese Organisation sucht jetzt nach einheitlichen Schnittstellen- Standards sowie nach Moeglichkeiten der Qualitaetssicherung.

Sun hat mit der Entscheidung fuer die Nextstep-Umgebung nicht nur Taligent vor den Kopf gestossen. Wie der britische Branchendienst "ClieNT Server News" herausbekommen hat, gehoert auch Microsoft mit seiner "Cairo"-Technik zu den erfolglosen Bewerbern um die Position des Hauslieferanten fuer eine objektorientierte Benutzerumgebung auf Solaris.

Ebenfalls aus den "ClieNT Server News" stammt die Nachricht, dass Oracle gute Gruende hat, nicht allzuviel Aufhebens um die NT- Version der hauseigenen Datenbank zu machen, die seit November 1993 ausgeliefert wird. Bisher seien nur vereinzelte Probeversionen von den Kunden angefordert worden.

Die Entscheidung der COSE-Initiatoren IBM, HP, SCO, Novell, Sun und USL fuer eine einheitliche Benutzerumgebung auf Basis von OSF- Motif hat offensichtlich die Standardisierungsgremien aus einem schwierigen Dilemma befreit. Das gilt nicht nur die Open-Systems- Organisation X/Open, die jetzt das Common Desktop Environment (CDE) spezifiziert. Inzwischen ist Motif sogar offizieller IEEE- Standard geworden.