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15.04.1994

Spotlight

"Das ist die letzte Chance. Wenn es jetzt nicht funktioniert, dann geht Unix unter", kommentierte DEC-Chef Robert Palmer die Gruendung der neuen Open Software Foundation auf der Uniforum-Messe in San Franzisko. Offensichtlich fuerchtet er um die Investitionen von rund 500 Millionen Dollar, die DEC bisher in das Multiuser- Betriebssystem gesteckt hat.

Die Uniforum-Vereinigung muss sich nach einem neuen Organisator fuer ihre Open-Systems-Messe umsehen. Dabei war sie erst in diesem Jahr zur IDG World Expo gewechselt. Nun wirft Uniforum der IDG- Tochtergesellschaft vor, zuwenig in die Veranstaltung investiert zu haben. So sei der Verein gezwungen gewesen, von sich aus zusaetzliche Mitarbeiter einzustellen. Auf das Verlangen, sich kuenftig staerker zu engagieren, reagierte die IDG World Expo laut Branchendienst "Unigram-X" mit einer Aufloesung des eigentlich auf mehrere Jahre abgeschlossenen Vertrags.

David Tory, langjaehriger Chef der Open Software Foundation (OSF) verlaesst das Konsortium moeglicherweise bis zum Jahresende. Wie der Branchendienst "Unigram-X" berichtet, soll in der naechsten Vorstandssitzung beschlossen werden, ob die Suche nach einem Nachfolger in Angriff genommen wird. Die OSF will diese Meldung nicht bestaetigen. Dort war lediglich zu erfahren, dass sich Tory ueber die "Unigram"-Behauptung aergert, die neue OSF wolle sein Jahresgehalt von 1,6 Millionen Dollar nicht weiterzahlen.

"Microsofts Windows NT ist alles andere als neue Technologie", urteilt Paul Giangarra, IBMs Chefentwickler fuer Workplace OS. Nach seiner Auskunft hat Dave Cutler bei Microsoft nur ein bei DEC ins Stocken geratenes VMS-Projekt zu Ende gefuehrt. Giangarra: "NT ist lediglich ein moderneres VMS".