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27.05.1994

Spotlights

Ein Patent fuer die Entwicklung eines Netzwerk-Daten-Repositories hat der amerikanische Autohersteller Chrysler erhalten. Von Bedeutung ist diese Meldung, weil grosse DV-Anbieter wie IBM und Hewlett-Packard schon seit laengerem ergebnislos an der Konzeption eines solchen Systems arbeiten. Das Chrysler-Repository besteht aus vier DB2-Grossrechnerdatenbanken, die ueber globale Management- Werkzeuge wie Netview Informationen ueber die 90000 Netzknoten des Konzern erhalten.Microsoft koennte sich bald gezwungen sehen, die Wang Laboratories zu uebernehmen, spekuliert Infoworld-Kolumnist Robert Cringley. Wenn, so die Argumentation, der Hardwarehersteller den Patenrechtsstreit um Object Linking and Embedding (OLE) gewinnt, dann koenne Bill Gates die fuer sein Unternehmen zentrale Technik nur weiternutzen, indem er den Prozessgegner aufkauft.Nicht nur die deutsche Softwarebranche steckt in der Krise. In der Schweiz zeichnet sich ein Trend ab, wonach immer mehr Unternehmen ihre Anwendungen im Ausland kaufen. Derzeit sind es nach den Erhebungen des Basler Vereins Software Forum ueber Software-Beschaffung bereits 16 Prozent, die mit den heimischen Produkten nicht mehr zufrieden sind. "Sexy Interfaces" sollen laut Uniface-Chef Bodo Douque die neue Version sechs der hauseigenen Entwicklungsumgebung auszeichnen - ob er dabei an unterschiedliche Oberflaechen oder gar Touchscreens fuer den maennlichen und weiblichen Betrachter dachte, blieb dahingestellt. Ende Juni dieses Jahres kommen die Produkte auf den Markt.Ins Philosophieren geraet Guenter Koch, Direktor des Europaeischen Software Institutes (ESI), wenn es um die Optimierung der Entwicklung geht: "Nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie", ist seine These, die er durch die "Philosophie des radikalen Konstruktivismus" untermauert. Diese besagt laut Koch, dass "neue Erkenntnis nur im taetigen (!) Handeln und Handeln nur durch taetige (!) Erkenntnis moeglich ist".Neuigkeiten von den erfahrenen Analysten der Gartner Group: Client-Server-Computing ist nicht trivial, sondern "unglaublich komplex", stellte die Vizepraesidentin Darlene Brown ueberrascht fest. Noch vor einigen Jahren habe man damit nicht gerechnet. Sie schaetzt darueber hinaus, dass die Anwendungsentwicklung in heterogenen Umgebungen rund 40 Prozent teurer sei als in monolithischen - harte Zahlen gaebe es allerdings noch nicht.