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Spotlights

08.07.1994

Einen huebschen Versprecher leistete sich Borland-Chef Philippe Kahn anlaesslich der Ankuendigung von "Dbase for Windows". Versehentlich nannte er die frischgebackenen Novell-Tochter Wordperfect eine "Division von Borland". Nachdem der seinen Fehler bemerkt und korrigiert hatte, beeilte er sich hinterherzuschicken, dies sei jetzt aber "kein Pre-Announcement" gewesen.

Humor bewies auch der Schweizer IBM-Manager Francis Kuhlen. Auf dem vom Open Systems Forum veranstalteten Kongress "Unternehmensinformatik im heterogenen Verbund" zitierte er eine - auch an der IBM-Vergangenheit gemessen - recht ungewoehnliche Betrachtung zum Thema offene Systeme: "Open Systems? No problem for me! My System is not protected by any password."

Oracles Lockruf fuer wechselwillige Ingres-Anwender lautet "Ingres- Abloese-Programm". "Die Massnahme ist so erfolgreich, dass wir die Informationsbroschueren fuer den Vertrieb gar nicht schnell genug nachdrucken koennen", berichtet Oracle-Chef Franz Niedermaier. Fragt sich nur, was Oracle verkauft - Broschueren oder Software?

Um die fruehere Fixierung auf Big Blues Entwicklungskonzept AD/Cycle vergessen zu machen, zoegert Knowledgeware nicht, sich - zumindest verbal - Microsoft an den Hals zu werfen. So hat Senior Director Michael Ciocia nichts dagegen, "wenn die Presse schreibt, dass wir uns Microsoft voellig ausgeliefert haben". Dass der Topmanager seine Microsoft-Bekenntnisse ernst meint, darf allerdings bezweifelt werden. Nach eigener Auskunft braucht er Microsoft vor allem, um von der Vergangenheit seines Unternehmens abzulenken. "Denn nichts schadet uns derzeit mehr", so Ciocia, "als der Ruf, lange Jahre ein treuer IBM-Vasall gewesen zu sein."

Die Nintendo Co. und die Satellite Digital Audio Broadcasting Corp. haben einen gemeinsamen Vertrieb von Spielesoftware und anderen Programmen an Endbenutzer via Satellit vereinbart. Ein entsprechendes Projekt soll im Februar 1995 begonnen werden. Nintendo hofft, auf diesem Weg rund zwei Millionen Haushalte zu erreichen.

Eine Renaissance des zentralen DV-Managements prognostiziert Max Watson, CEO der auf Software-Management spezialisierten BMC Software Inc., Houston, Texas. Vorbild ist Europa, weil, so Watson "dort die Dezentralisierung zentral gesteuert wird, und damit nicht - wie oft in den USA - ausser Kontrolle geraet".