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07.10.1994

Spotlights

Die Unix-Einheit kommt die Betriebssystem-Anbieter ziemlich teuer. Nach Informationen des britischen Branchendienstes "Unigram-X" addieren sich die Kosten fuer eine Ueberpruefung der 1170 Unix- Spezifikationen - ohne Berechnung der Arbeitszeit - auf insgesamt 120 000 Dollar. Erstes offizielles Testcenter der X/Open ist die kanadische Posix-Company Mortice Kern Systems Inc.

Dem Prinzip Hoffnung huldigt Microkernel-Hersteller Chorus Systemes, Paris. Die Franzosen bezogen die Ankuendigung von Novell, kuenftig erhielten das PC-Unix Unixware und das Netz-Betriebssystem Netware einen gemeinsamen Microkernel, auf das eigene Produkt. Der Netzwerkspezialist hat jedoch auch das weitverbreitete Konkurrenzerzeugnis Mach von der Carnegie Mellon University getestet.

Die Journaille ist an allem schuld, auch wenn Powersoft-Werkzeuge ins Gerede kommen: "Alles ist nur fuer die Presse inszeniert", wehrt Mitchell Kertzman, Chairman und CEO von Powersoft, die juengsten, auch via Compuserve gefuehrten Diskussionen um seinen Verkaufshit "Powerbuilder" ab. Die Client-Server-Entwicklungs- Tools gelangten in die Schlagzeilen, weil Anwender sich ueber Instabilitaet in grossen Anwendungen beklagten.

Als Keynote-Speaker der diesjaehrigen Object World Germany wuerdigte Borland-Chef Philippe Kahn die Verdienste des Mitveranstalters Object Management Group (OMG) - und stellte damit einmal mehr seinen galligen Humor unter Beweis. In der IT-Welt herrscht, so Kahn, "die goldene Regel": "Wer das Gold hat, macht die Regeln." Die OMG wolle nun die Leute, die das Gold haben, ueberreden, wenigstens nicht alle Regeln selbst zu machen. Was der Oberborlaender unerwaehnt liess: Goldjunge Bill Gates ist auf diesem Ohr offenbar taub.