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16.12.1994

Spotlights

16.12.1994

"Online mit Jesus" heisst eine extra fuer Katholiken entwickelte Windows-Software. Das Produkt der Duesseldorfer HSL Systemdesign soll den Glaeubigen dabei helfen, sich auf das Beichtsakrament vorzubereiten. In Verbindung mit Gottes Sohn tritt der Anwender dabei mit Hilfe von 60 nach verschiedenen Anlaessen geordneten Gebeten. Dieser Einsatz moderner "Kommunikationstechniken", so der Hersteller, sei keineswegs blasphemisch gemeint, sondern stelle vielmehr eine "zeitgemaesse Moeglichkeit zu inneren Einkehr" dar. Wie die Duesseldorfer weiter berichten, diskutieren sie derzeit mit Vertretern des Erzbistums Koeln die Zulaessigkeit der 100 Mark teuren Software. Die Haltung der Kirche sei "interessiert, aber distanziert".

Aerger mit Big Blue hat der britische Brancheninformationsdienst "Unigram-X" bekommen. Das Blatt hatte berichtet, dass es bei der IBM keine Unix-Plaene ueber die Version 4.2 hinaus gebe. Nun hat sich die sonst gegenueber Geruechten immer besonders zurueckhaltende Firma in einem offenen Internet-Brief gegen diesen "reinen Schwachsinn" gewehrt. "Unigram-X" bleibt jedoch bei seiner Behauptung.

Mit pornografischen Darstellungen ueberfluteten Hacker die kostenlose Info-Telefonverbindung der britischen Apple- Niederlassung. Die Eindringlinge hatten herausgefunden, dass der Zugriffscode das System nach Ende der offiziellen Geschaeftszeiten nicht mehr in vollem Umfang schuetzte. Der fuer die Sicherheit zustaendige Dienstleister hat die

Zugriffsmoeglichkeiten inzwischen geaendert.

"Wege zum perfekten Gedaechtnis" will die gleichnamige Software von Wohak & Partner, Ebenhausen bei Muenchen, aufzeigen. Als Trainer begleitet ein als "Neurinchen" bezeichnetes Icon den Anwender durch die Gedaechtnisuebungen und bringt ihm mehrere Memoriertechniken bei. Die Software kostet 128 Mark, setzt einen 386er PC mit Farbmonitor sowie 1 MB Hauptspeicher voraus.

"Sie predigen oeffentlich Wasser und trinken heimlich Wein", spottete Heinrich Heine in seinem Gedichtzyklus "Deutschland, ein Wintermaerchen". Den IBM-Manager Kevin Bury kann der Urvater des deutschen Journalismus´ damit kaum gemeint haben. Oder doch? Eine halbe Stunde lang hatte Bury flammend fuer eine Wiederbelebung von Cobol plaediert. Und dann outete er sich als privater Anwender von "Borland C++". Seine verschaemte Entschuldingung:

"Ich hab nur so eine winzige Maschine, und das Produkt kostet nicht viel." Mirabile dictum, Mr. Bury!