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22.01.1993

Spotlights

"Die Unix-Kriege haben nie stattgefunden." Mit dieser Behauptung ueberraschten Roel Pieper, Chef der eben von Novell aufgekauften Unix-Lizenzgeberin USL Inc., und OSF-Vice-President Chuck Reilly die Besucher der Ende vergangenen Jahres in Utrecht veranstalteten Unix-Veranstaltung "Open Forum". Nach der Interpretation der beiden Manager waren die Schlammschlachten zwischen OSF, Unix International und Co. lediglich eine Erfindung der Presse.

Die IBM hat offenbar die Hoffnung noch nicht fahren lassen, das PC-Betriebssystem OS/2 koenne den Erfolg von Microsoft Windows ueberfluegeln. So zumindest deutet die IDG-Schwesterpublikation "Infoworld" die Bemuehungen der Armonker, bei der anstehenden OS/2- Version 2.1 die dort vorgesehene Windows-3.1-Komponente vom Betriebssystem abzukoppeln. IBM plane, so spekuliert das US-Blatt, zu einem spaeteren Zeitpunkt OS/2 ohne Windows auszuliefern, um die laestigen Lizenzabgaben an Microsoft loszuwerden.

Das objektorientierte Nextstep-Betriebssystem macht sich zunehmend von Steven Jobs schwarzen Next-Designer-Rechnern unabhaengig. Neben der seit laengerem angekuendigten PC-Variante wird es moeglicherweise auch eine Version fuer Hewlett-Packards PA-RISC-Architektur geben. Nach Informationen des britischen Brancheninformationsdienstes "Computergram" hat HP die Hoffnungen auf den Erfolg der hauseigenen New-Wave-Umgebungen begraben und verhandelt jetzt mit Jobs ueber die Nextstep-Lizenzierung.

Die SAP AG in Walldorf hat mit dem aufbluehenden Markt des Outsourcing von SAP-Standardsoftware offensichtlich keine Probleme. Unzufrieden mit ihrer DV-Situation hatte die Klett-Druck H.S. GmbH aus Korb bei Stuttgart die Suche nach einem kompetenten Outsourcing-Partner aufgenommen und dabei auch die SAP selbst befragt. Der Softwaregigant verwies den Anwender an die tds GmbH in Heilbronn, die seit nunmehr einem Jahr Outsourcing-Partner von Klett-Druck ist.

Die Oracle Deutschland GmbH ist stolz auf ihre enge Partnerschaft mit der SAP AG. Bereits mehr als 80 R/3-Anwendungssysteme haetten die Walldorfer mit dem relationalen Datenbanksystem installiert, heisst es in einer Presseerklaerung. Bisher arbeiten alle R/3- Installationen auf Oracle-Basis.