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23.07.1993

SPOTLIGHTS

Mit harten Bandagen bestreitet Big Blue den Wettkampf mit Microsoft um Marktanteile bei PC-Betriebssystemen. Das Unternehmen kolpormtiert inzwischen nahezu jeden Fall, in dem Windows NT schlecht abschneidet. So gaben - laut IBM - nur zwei von 1300 Anwendern bei einer Veranstaltung der texanischen PC-User-Group Hal-PC an, sie wollten auf Windows NT umsteigen. Fuer OS/2 haetten dagegen Hunderte von Besuchern votiert.

20prozentige Zuwachsraten bei Grossrechnern meldet die IBM. Gemeint ist damit jedoch lediglich die Steigerung der Rechnerleistung gegenueber dem Vorjahr. Was die Umsaetze betrifft, so kommt auch Big Blue nicht umhin, auf die "weltweit zu beobachtende Investitionszurueckhaltung" zu verweisen.

Die DV-Industrie in den USA gibt sich zuversichtlich. Waehrend ganz Amerika sich vor den militanten Kampagnen fuer politisch korrekte (Political Correct, kurz: PC) Sprachregelungen fuerchtet, sehen sich zumindest die PC-Anbieter mit ihren Produkten voll im Trend. Aber auch die Softwerker waehnen sich seit dem Amtsantritt der neuen US-Regierung auf der sicheren Seite. Sie haben sich den Vizepraesidenten Al Gore als Schutzheiligen erkoren, da schliessliches jedes Programm auf "Al-gor(e)-ithmen" basiere.

B*

Novell hat versprochen, die neue Konzerntochter Unix System Laboratories (USLals eigenstaendiges Unternehmen bestehen zu lassen. Das schuetzt die Unix-Lizenzgeber aber offensichtlich nicht vor der beruechtigten Sparsamkeit von Novell-Chef Ray Noorda. Wie der britische Informationsdienst "Unigram.X" meldet, muessen die 40 Mitarbeiter des europaeischen USL-Ablegers ihre eigenen Geschaeftsraeume in Westlondon aufgeben und zur Konzernmutter Novell UK, Bracknell, Berkshire, umziehen.