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21.06.2005

Sprachanwendungen unter Kontrolle

Zum Start im Jahr 2001 "sind wir in eine denkbar schlechte Phase reingerutscht", resümiert Karl-Heinz Land, Mitgründer und seit Beginn amtierender CEO von Voiceobjects. Das Ende der New Economy und der Terroranschlag vom 11. September erwiesen sich als erste Prüfsteine. Mit Hilfe von Venture-Kapital entwickelte das Voiceobjects-Team eine Management-Software für Sprachapplikationen, die sich beim Kunden oder im Hosting-Betrieb nutzen lässt.

Die Software fungiert als Kontrollplattform für Sprachanwendungen, externe Module für die eigentliche Spracherkennung und -ausgabe werden integriert. Bei letzterer Funktion bevorzugt Land ausgebildete Sprecher, die die Dialoge im Studio vertonen: "Das macht einen professionelleren Eindruck als Sprachsynthese." Inzwischen kann die Firma auch einige wohlklingende Kunden- und Partnernamen vorweisen. So stattet Voiceobjects das Telefonportal "Infotalk" von T-Mobile aus, die Postbank wickelt ihr Phone-Banking über die Software ab. Für paketierte Sprachdienste im Unternehmensumfeld arbeitet die Firma mit SAP zusammen, um Sprache in die R/3- und Mysap-Welt einzubinden. Für die Zukunft nennt Firmenchef Land eine große Herausforderung: "Nicht den Startup-Ansatz vergessen, sonst wird man schnell behäbig." (ajf)