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30.03.1984 - 

DEC erhöht Mitarbeiterzahl:

Sprachausgabe auf dem Vormarsch

WIEN (apa) - Mit einer Ausweitung des Personalstandes um 31 Mitarbeiter seit Juli 1983 unterstreicht die Österreich-Tochter des US-Computeranbieters Digital Equipment Corporation expansive Bestrebungen. Die Neuaufnahmen betrafen vor allem qualifizierte Techniker für die Programmerstellung. Digital Österreich beschäftigt nun 206 Mitarbeiter.

"Wir sind aus der flachen Zone heraus", erklärte Geschäftsführer Bernhard Manzl anläßlich einer Pressekonferenz. Sowohl auf den traditionellen Märkten der technisch-wissenschaftlichen Computer als auch auf dem Neuland der Bürocomputersysteme habe Digital Erfolge zu verzeichnen. Bei Minicomputern für technische Anwendungen hält Digital einen österreichischen Marktanteil von rund 40 Prozent. Der Vertrieb dieser Systeme erfolgt von der Zentrale in Wien-Vösendorf aus. Neben den Servicestützpunkten in den Bundesländern bietet Digital die Möglichkeit der computerunterstützten Ferndiagnose von der europäischen Servicebasis in Südfrankreich, an welche rund 140 Computer in Österreich und 3900 in Europa angeschlossen sind. Bis Ende 1983 waren in Österreich mehr als 1600 PDD- und VAX-Systeme von Digital installiert.

Im letzten Geschäftsjahr erzielte Digital Österreich einen Umsatz von 402 Millionen Schilling. Zum Halbjahr werden keine Geschäftsergebnisse veröffentlicht.

Mit einem neu vorgestellten Sprachausgabesystem, das in den USA bereits auf dem Markt ist, wollte Digital die Möglichkeiten der künftigen Computerbenützer aufzeigen. Damit könnten in künstlicher Sprache umgesetzte Computerdaten von dazu Befugten beispielsweise aus einer öffentlichen Telefonzelle abgehört werden. Ab April wird Digital in Vösendorf ein Schulungszentrum für die österreichischen Kunden eröffnen.

Die Konzernzentrale erzielte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres eine Umsatzsteigerung um 28 Prozent. Weltweit beschäftigt Digital Equipment 78 500 Mitarbeiter, um 5500 mehr als im Halbjahr zuvor.