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13.08.1982

Spracherkennung

Computergesellschaft

Modell: CSE

In der Lagerverwaltung, bei der Qualitätskontrolle und der Betriebsdatenerfassung sieht die Computergesellschaft Konstanz die Haupteinsatzgebiete ihrer Spracherkennungsserie CSE. Ferner ist auch die NC-Programmierung und die Robotersteuerung möglich.

In der Trainingsphase werden die Worte dem Eingabegerät drei- bis zehnmal vorgesprochen. Aus diesen so gewonnenen Bitmustern gewinnt das CSE-Modell einen Mittelwert, der als Referenzmuster in den Wortschatz aufgenommen wird. Die vom Benutzer gesprochenen Worte wandelt das Gerät in digitale Information um und vergleicht sie mit den abgespeicherten Bitmustern. Das Modell CSE 1030 hat eine Speicherfähigkeit von 80 Worten und kostet rund 12 000 Mark. Eine bessere Erkennungssicherheit und eine größere Kapazität (370 Worte) bieten die beiden Modelle 1050 und 1060. Ihre Preise liegen zwischen etwa 22 700 und 50 000 Mark.

Informationen: Computergesellschaft Konstanz, Max-Stromeyer-Straße 116, 7750 Konstanz, Tel.: 0 75 31/87-1.

Philips

Modell: Phides

Zur Überwachung der Zugangsberechtigung zu Sicherheitsbereichen ist das modular aufgebaute System Phides der Philips GmbH gedacht. Mit dieser Anlage ist eine automatiche Sprecherverifikation möglich. Daneben ist es auch bei der Geldauszahlung über Bankautomaten einsetzbar.

Die über ein Mikrofon eingegebenen Daten werden durch einen Analyseprozessor normiert und mit den abgespeicherten Daten verglichen. An das System können maximal 16 Terminals angeschlossen werden.

Das Eingangskontrollsystem besteht aus einem Mikrofon zur Spracheingabe, einem Tastenfeld fur eine Identitätsvorgabe, dem Analyseprozessor zur Extraktion der Sprachmerkmale sowie einer Steuerund Recheneinheit. Diese übernimmt die Ablaufsteuerung, die Musternormierung wie auch die Entscheidungsfindung.

Informationen: Philips Data Systems GmbH,

Weidenauer Str. 211 - 213, 5900 Siegen 21, Tel.: 02 71/40 41.

GDV

Modell: VRT 300

Bei der Steuerung von Transportbändern oder Qualitätskontrolle in der Industrie, aber auch im wissenschaftlichen Bereich bei der Labordatenerfassung kann das Spracherkennungsmodul VON GDV eingesetzt werden. Das Produkt wurde speziell für das VT100-Terminal von DEC: konzipiert.

Das Gerät der Interstate Electronics Corp. erkennt bis zu 100 Worte oder kurze Ausdrücke, die dem VRT durch mehrmaliges Vorsprechen über ein Mikrofon eingegeben werden. Diese Worte analysiert das Modul und übersetzt sie in digitale Informationen. Neben der Vokabelgröße kann der Benutzer die Schallempfindlichkeitsgrenze und verschiedene Trainingsdurchläufe bestimmen. Spezielle Vokabeln oder Wortschatzuntermengen lassen sich neu eingeben, ergänzen oder durch andere Ausdrücke ersetzen. Das VRT 300 hat einen Preis von 3900 Mark.

Informationen: GDV Informationssysteme GmbH, Vor dem Kreuzberg 28, 7400 Tübingen, Tel.: 0 70 71/2 43 21.

IBM Laborversuch

Ein IBM-Laborversuch befaßt sich mit dem Problem der Erkennung fließender Texte. Als Textmaterial verwenden die IBM-Leute dabei das Spezialvokabular von Patentanwälten. Der Wortschatz, den der verwendete /370-168-Rechner erkennen kann, umfaßt 1000 Worte. Bei den Vorleseversuchen arbeitete der Computer mit einer Genauigkeit von 91 Prozent.

In der Trainingsphase wird der Rechner auf die Sprachmuster eines bestimmten Redners trainiert, indem dieser die benötigten 900 Übungssätze in ein Mikrofon spricht. Zeitdauer: zwei Stunden.

Für einen 30 Sekunden langen gesprochenen Satz benötigt das /370168-Modell derzeit 100 Minuten Verarbeitungszeit, um den Text wieder ausgeben zu können.

Informationen: IBM Deutschland, Pascalstraße 100, 7000 Stuttgart 80, Tel.: 07 11/785-1.