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01.09.2000 - 

IT in der Automobilindustrie/Kommentar

Sprich mit deinem Auto!

Alle Zeichen deuten darauf hin, dass das Auto einer Vereinigung mit dem Computer entgegenrast. Schon dem Telefon war das Schicksal einer solchen Symbiose beschieden - nun also auch unserem vierrädrigen Freund.

So will es einem der Zeitgeist suggerieren. Auch das Spektrum der Telematikdienste, das die (auto-)mobile Gesellschaft im Visier hat, verweist darauf, dass demnächst nicht allein Straßen- und Tankstellennetze Voraussetzung für die Fahrtüchtigkeit des Autos sein werden. Vorerst sind es hauptsächlich die großen Limousinen oder Überlandtrucks mit ihren Berufsfahrern, die sich dieser Dienstleistungen bedienen. Das Display neben dem Steuer ist eine Ausnahme. Allein an den Kosten kann das nicht liegen. Selbst saftige Preiserhöhungen für mehr Sicherheit, Geschwindigkeit und Bequemlichkeit war der Autofahrer bisher immer bereit zu zahlen.

"Handy-Verbot im Auto!" Diese Forderung erklärt einiges. Offenbar ist die Konditionierung des Menschen für Immer-und-überall-Kommunikation noch nicht weit genug vorangeschritten. Auto fahren und Radio hören, telefonieren und computern, das würden sich Marketing-Strategen und Entwickler von ergonomischen Mensch-Maschine-Schnittstellen wohl so wünschen. Doch all diese Kommunikationsarten kann der heutige Homo sapiens offenbar noch nicht ohne Selbstgefährdung synchronisieren, es sei denn ...

Bei all der visionären Technik ist auch einmal ein vielleicht gar nicht so unrealistisches Märchen erlaubt: Wenn das Auto, wie sein Name schon sagt, letztlich unser Alter Ego geworden ist, warum eigentlich entwickelt dann niemand die technische Voraussetzung dafür, mit ihm eine Art Selbstgespräch führen zu können? Warum kann nur der Arbeiter an der Fertigungsstraße mit seiner Maschine sprechen? Spracherkennung und -ausgabe sind doch kein Problem mehr, heißt es. bi