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04.09.1992 - 

Daimler-Benz-Tochter weiter auf Expansionskurs

Springer-Wissenschaftsverlag tritt BS2000-Rechenzentrum an Debis ab

BERLIN (CW) - Die Debis Systemhaus GmbH hat ihren Beutezug durch die deutsche RZ-Landschaft noch nicht beendet. Zum 1. Januar 1993 ist jetzt die Übernahme des BS2000-Rechenzentrums der Berliner Springer GmbH & Co. EDV-Dienstleistungs-Gesellschaft geplant.

Die Muttergesellschaft Debis AG macht aus ihren Zielen kein Hehl: Neben dem Dienstleistungsgeschäft im IBM-MVS-Umfeld will das Unternehmen des Daimler-Benz-Konzerns bundesweit ebenfalls RZ-Serviceleistungen aus dem BS2000-Umfeld anbieten. Zu diesem Zweck hatte Debis bereits im Juli dieses Jahres mehrheitlich das Rechenzentrum der Axel Springer Verlags AG in Hamburg übernommen. Gemeinsam gründeten die Partner die Debis Systemhaus RZ-Service 2000 GmbH & Co. KG (siehe auch CW Nr. 20 vom 15. Mai 1992, Seite 1).

Das Berliner RZ der wissenschaftlichen Springer-Gruppe, die mit dem Axel-Springer-Konzern lediglich den Namen gemein hat, versorgt derzeit die Verlage und Buchhandlungen des Unternehmens weltweit mit DV-Leistungen.

Im Rechenzentrum arbeiten elf Personen an einem 7500-Rechner des Typs H90 von Siemens-Nixdorf. Daran angeschlossen sind nach Angaben des DV-Direktors Herbert Maas rund 700 Terminals, PCs und Unix-Rechner sowie etwa 150 Drucker.

Debis wird sich laut Maas um den reinen RZ-Betrieb, also um Hardware und Betriebssystem-Pflege kümmern, während die Anwendungsentwicklung komplett in den Händen des Wissenschaftsverlages bleibe. Um Ostdeutsche Anwender aus dem Siemens-Nixdorf-Umfeld mit RZ-Dienstleistungen zu versorgen, wird der Dienstleister das Rechenzentrum voraussichtlich weiter ausbauen. Erfolg darf, sich Debis nicht zuletzt wegen der großen Anzahl von Siemens-Anwendern rund um Berlin und wegen der starken Behördenbasis des deutschen DV-Konzerns versprechen .