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08.07.1994

Sprint-Chef sieht optimistisch in die Zukunft Telecom-Gesetz soll in Amerika fuer groesseren Wettbewerb sorgen

WASHINGTON (vwd) - Die Deregulierung des amerikanischen TK-Marktes macht Fortschritte. So hat jetzt eine Gesetzesvorlage zur Aufhebung der Markttrennung in lokale und Long Distance Carrier das Repraesentantenhaus passiert.

Mit grosser Mehrheit hat das US-Repraesentantenhaus ein Gesetz zur weiteren Liberalisierung des TK-Marktes verabschiedet. Das neue Gesetz, das noch vom Senat verabschiedet werden muss, wuerde es den Long Distance Carriern wie AT&T, MCI und Sprint erlauben den "Baby Bells in der Nahkommunikation Konkurrenz zu machen. Im Gegenzug duerfen die Baby Bells, wie der Brancheninformationsdienst "vwd" meldet, Fernverbindungen anbieten.

Fuer Carrier wie Sprint und Telekom, die ein weltweites Basisnetz anbieten wollen, fuer das die Verknuepfung verschiedener amerikanischer Regionalnetze wiederum eine Voraussetzung ist, wuerde das neue Gesetz einige regulatorische Huerden beseitigen. Waehrend Sprint mit seinem volldigitalisierten Glasfasernetz in den regionalen Carriern keine groessere Konkurrenz sieht, wollen AT&T und MCI die endgueltige Verabschiedung des Gesetzes noch im Senat verhindern.

Sprint-Boss William Esrey fuehlt sich dagegen fuer den Wettbewerb gut geruestet, da sein Unternehmen durch die digitale Uebertragungstechnik einen technologischen Vorteil gegenueber der Konkurrenz habe, von dem auch die europaeischen Partnern profitieren. Esrey sieht deshalb die groesste Huerde fuer das Abkommen zwischen seinem Unternehmen und France Telecom sowie der Telekom in handelspolitischen Fragen, da die US-Regierung von Deutschland und Frankreich eine Oeffnung der Maerkte fordere.