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21.08.1998 - 

Carrier rechnen mit Einsparungen

Sprint und Excite starten IP-Telefonie

Galt die Internet-Telefonie im letzten Jahr als das Kommunikationsmedium der Zukunft, das die ganze TK-Branche auf den Kopf stellen wird, so war es um dieses Verfahren in letzter Zeit seltsam ruhig. Branchenkenner rechnen allerdings mit einem heißen Herbst in Sachen IP-Telefonie und gehen davon aus, daß manch großer Anbieter mit einer Überraschung aufwartet.

Einer der ersten, der jetzt den Schleier in Sachen Internet-Telefonie gelüftet hat, ist der US-Carrier Sprint. Das Unternehmen gibt seinen Kunden in einem Großversuch die Möglichkeit, inländische Telefonate sowie Gespräche nach Indien, Japan, Südkorea, Taiwan und Mexiko via Internet abzuwickeln. Die sogenannten Sprint Callternatives können Sprint-Benutzer in Atlanta, Dallas, Los Angeles sowie San Franzisko testen.

Glaubt man Sprint, so sparen bei der IP-Telefonie nicht nur die Kunden, sondern auch die Carrier selbst. Für diese sei es nämlich billiger, ein Gespräch über ein IP-Netz abzuwickeln als über eine reguläre Telefonleitung.

Während sich der Sprint-Versuch auf einige ausgewählte amerikanische Großstädte beschränkt, arbeitet das Internet-Unternehmen Excite an einer weltweiten Einführung der IP-Telefonie. Das Unternehmen will seinen Kunden in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Australien, den Niederlanden, Japan sowie Schweden diese kostengünstige TK-Alternative anbieten. Die hierzu erforderliche Technologie bekommt Excite von Net2phone.