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12.11.1999 - 

Export von XML-Modellen möglich

SPSS erhält eine skalierbare Architektur

MÜNCHEN (CW) - Die weitverbreitete Statistik- und Data-Mining-Software "SPSS" des gleichnamigen Herstellers aus Chikago lief bisher nur auf Windows-Clients. Mit Version 10 ist nun erstmals auch eine zusätzliche Server-Version für NT und Unix angekündigt.

SPSS läßt sich fortan in einer "Distributed Analysis Architecture" (DAA) auch auf einem Server betreiben und über mehrere SPSS-Clients zugleich ansprechen. Damit sind nun für die unternehmensweite Analyse von Daten Server-Eigenschaften wie Skalierbarkeit, zentrale Verwaltung sowie bessere Ressourcen-Auslastung und Performance verfügbar. Letztere wurde gesteigert, indem die zu analysierenden Daten nicht mehr kopiert und in das SPSS-Format konvertiert werden müssen, sondern während der Prozeduren auf dem Server verbleiben. Auch entfallen laut Hersteller die bisherigen Beschränkungen hinsichtlich der Größe von Dateien.

Zugleich wartet SPSS mit neuen, weitergehenden Möglichkeiten der Analyse großer Datenbestände auf, die Anwendern bei der täglichen Entscheidungsfindung helfen sollen. So lassen sich nun mit Hilfe der angekündigten Scoring-Anwendung "Smartscore" Analysemodelle im Format der Extensible Markup Language (XML) über das Netz versenden sowie beispielsweise Kundenprofile oder Cross-Selling-Möglichkeiten herausarbeiten.

Ferner bietet Release 10 einen neuen Daten-Editor zur Weiterbearbeitung und dem Vergleich von Dateneigenschaften sowie eine direkte Schnittstelle zu Microsoft Excel. Für demografische Analysen wird zudem das Analysemodul "SPSS Maps" mitgeliefert, das Daten (Values) aus anderen SPSS-Modulen grafisch darstellt. Dies soll Anwendern helfen, ihre Firmenstrategien zu optimieren, indem sie erkennen können, wie geografische Variablen ihre Organisation verändern. So läßt sich etwa herausfinden, wo Kunden einkaufen, Urlaub machen oder arbeiten.