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11.08.2000 - 

Kein unmittelbarer Wert für Anwender

SQL Server absolviert weitere Benchmarking-Runde

MÜNCHEN (IDG) - Microsoft hat dem TPC-Gremium neue Benchmark-Ergebnisse für den in rund zwei Monaten erwarteten "SQL Server 2000" vorgelegt. Das Tuning von Hard- und Software brachte die Performance des Produkts in die obere Liga der Datenbanken.

Der Wiederholungstest wurde notwendig, weil das Transaction Processing Performance Council (TPC) die von Microsoft im vergangenen Februar vorgelegten Ergebnisse Ende Juni abgelehnt hatte. Der Grund dafür: SQL Server 2000 verfügte seinerzeit noch nicht über einen Update-fähigen Primärschlüssel. Laut Jeff Ressler, Produkt-Manager für SQL Server, war die Funktion "Distributed Partition Views" damals noch nicht genügend ausgereift, um den Schlüssel zu aktualisieren.

Inzwischen ist diese Grundfunktion integriert, so dass Microsoft gemeinsam mit Compaq seit mehreren Wochen an einer Systemkonfiguration arbeitet, die das TPC-Gremium für Level C des Tests akzeptiert. Das Ergebnis stellt sich nun um 15 Prozent besser dar, als die im Februar abgegebenen Werte: Auf einem Proliant-8500-Cluster mit zwölf Servern erreichte die Enterprise Edition von SQL Server 2000 genau 262243 Transaktionen pro Minute. Jeder Server verfügte über acht Pentium-III-Xeon-Prozessoren mit 700 oder 550 Megahertz Taktrate sowie 8 GB Arbeitsspeicher. Hinzu kamen bis zu 36 Applikations-Server, auf denen Microsofts "Internet Information Server" lief.

Mit diesen Werten liegt die Datenbank aus Redmond allerdings noch weit hinter IBMs Konkurrenzprodukt DB2 zurück, die auf Windows-2000-Servern 440879 Transaktionen erreichte. Keine Zahlen kommen dagegen vom Datenbankprimus Oracle. Weshalb man in naher Zukunft an keinem TPC-Benchmarking teilnehmen werde, begründet Marketing-Direktor Robert Shimp damit, dass Oracle in den Tests keinen Wert für seine Kunden erkenne. Der zuständige IBM-Manager Jeff Jones sieht das ganz anders: Zwar sollte kein Anwender Produkte aufgrund von Benchmark-Zahlen kaufen, dennoch sorgten solche Tests dafür, dass die Software bis an ihre Grenzen ausgereizt würde, was Produktverbesserungen zur Folge habe.