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22.07.1988 - 

Qualifikationsgefälle ausgleichen:

Staat soll die Weiterbildung fördern

22.07.1988

DÜSSELDORF (CW) - Eine qualitative Verbesserung des Weiterbildungsangebots mit flächendeckender Ausbreitung im gesamten Bundesgebiet forderte Professor Reimut Jochimsen, Minister für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen anläßlich des 30jährigen Jubiläums des VDI-Bildungswerks in Düsseldorf.

Der Staat müsse zum einen rechtlich und finanziell abgesicherte Rahmenbedingungen schaffen, andererseits aber auch den Pluralismus leistungsfähiger Weiterbildungsinstitutionen erhalten, erklärte Minister Jochimsen. Rund vier Millionen Bundesbürger nehmen jährlich an einem Weiterbildungskurs teil. Jede zweite Schulungsmaßnahme werde heute von Betrieben, überwiegend Großbetrieben, durchgeführt. Hier sieht der Minister die Gefahr eines Qualifikationsgefälles zwischen großen und mittleren Firmen, das der Staat durch bildungspolitische Maßnahmen ausgleichen solle. Die nordrhein-westfälische Landesregierung fördere überbetriebliche Weiterbildungsstätten, damit auch kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit hätten, ihre Mitarbeiter ohne unvertretbare finanzielle oder organisatorische Schwierigkeiten zu schulen.

Um den bundesdeutschen "Weiterbildungsmarkt" transparent zu machen, sprach sich Jochimsen für eine inhaltliche und formale Vereinheitlichung der Zertifikate aller Weiterbildungsinstitutionen aus.