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12.03.1993 - 

Studie zum deutschen Software-&-Service-Markt

Stabiles Wachstum trotz der angespannten Wirtschaftslage

In ihrer Studie "The Software & Services Industry in Germany" sagen die britischen Analysten dem deutschen Markt fuer Software & Services, in dem derzeit rund 13,27 Milliarden Dollar erwirtschaftet werden, bis 1997 eine stabile jaehrliche Steigerungsrate von zehn Prozent voraus. Damit sei Deutschland der bei weitem wichtigste europaeische Markt.

Als Grund fuer die optimistische Umsatzprognose nennt Datamonitor die chancenreichen Randbedingungen in Deutschland. Lukrativ sei vor allem das Outsourcing-Geschaeft, das gerade erst Fuss fasse und bei dem Anbieter hierzulande nur mit vergleichsweise wenig Mitbewerbern rechnen muessten. Auch der zur Zeit stattfindende Wechsel von der Individual- zur Standardsoftware gebe den Anbietern grosse Chancen.

Darueber hinaus erwarten die Briten, dass nun auch der Aufbau einer DV-Infrastruktur bei Firmen in den fuenf neuen Bundeslaendern in Gang kommt. Generell haelt Datamonitor Deutschland fuer das Sprungbrett nach Osteuropa.

Von diesen Chancen profitieren nach Ansicht der Analysten allerdings vor allem die grossen auslaendischen Anbieter. Der heimischen Industrie blieben aufgrund ihrer meist mittelstaendischen Struktur lediglich Nischenmaerkte. Dennoch fuehren mit der Datev, der Fiducia und dem Debis Systemhaus drei deutsche Unternehmen die Hitliste der zwanzig erfolgreichsten Outsourcing- Anbieter an (siehe Tabelle).

Auch im Bereich Standardsoftware, der mit 31 Prozent den Loewenanteil im Software-Service-Markt einnimmt, fuehrt mit der Walldorfer SAP AG ein deutsches Unternehmen. Das Unternehmen erwirtschaftete 1991 einen Umsatz von 707 Millionen Mark. Als Nummer zwei fuehrt die Studie allerdings den amerikanischen PC- Spezialisten Microsoft an, der hierzulande im selben Zeitraum 110 Millionen Dollar erwirtschaftete.