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29.06.1979 - 

Deutsches Institut für Urbanistik verwertet Literatur-Informationen:

Stadtsanierung per Datenbank

BERLIN (gw) - Zusammen mit der Berliner Senatsbibliothek hat das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) 40 000 Titel umfassende Literatur-Datenbank aufgebaut. Der "Literatur-Informationsdienst zur Orts-, Regional- und Landesplanung" (ORLIS) spielt heute eine bedeutende Rolle bei der kurzfristigen Informationsvermittlung in Sachen Städteplanung und Sanierung.

Nach Auskunft des difu-Pressesprechers Wolfgang Nagel wird diese Literatur-Datenbank in zunehmendem Maße von Städten in Anspruch genommen, die wissenschaftliche Auskünfte, Sachfragen zu Kosten haben oder kommunalwissenschaftliche Dissertationen durcharbeiten möchten. Geboten werden Literaturhinweise zu Fragen der öffentlichen Verwaltung und Planung.

Die 40 000 Zielinformationen, die per Bildschirm abgefragt und auf Papierlisten ausgedruckt werden können, wachsen jährlich um etwa 7000 Informations-Einheiten. Die zwei Sichtgeräte des difu, eines davon steht in Köln beim Deutschen Städtetag, sind von Siemens.

In die Datenbank des difu fließen Kommentare der Städtebauer und -Sanierer über die Projekte der einzelnen Städte ein. Benutzt wird die Datenbank von Kommunen, von Wissenschaftlern und von Journalisten. Die gesamte Auskunfts-Datei ist Bestandteil des von der Bundesregierung geförderten Fachinformationssystems für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau.

Nach den Unterstützungsgebaren des difu, das vornehmlich "Zuwenderstädte" kennt, soll das Literatur-Informationssystem noch mit der fachlichen Kommentierung der ausgedruckten Literaturlisten durch die Mitarbeiter des difu ergänzt werden. Für den Versand der 16 Ausgaben mit insgesamt über 5000 Kurzreferaten des periodisch erscheinenden Dokumentations-Handbuchs "Graue Literatur zur Orts-, Regional- und Landesplanung'' sorgt die Senatsbibliothek Berlin.

Die Listen werden auf zwei Hardcopydruckern in Köln und Berlin ausgegeben. Der DV-Lauf dieses Auskunftssystems erfolgt im Rechenzentrum des Deutschen Normenausschusses in Berlin.

Zukünftig wird es erfassungsseitig eine OCR-Beleglesung geben, deren Ergebnisse konvertierbar sind. Neben diesem Literatur-Auskunftssystem ist eine Namens- und Fachdatei im Entstehen.