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10.12.1999 - 

Zwei Server-Komponenten vorgestellt

Staffware erweitert den Workflow-Backbone

MÜNCHEN (CW) - Der Workflow-Spezialist Staffware aus Sulzbach/ Taunus hat seine Produktfamilie um die Optionen "Enterprise" und "E-Workflow" ergänzt. In beiden Fällen geht es um die Anbindung von Geschäftsanwendungen an den Workflow-Backbone, sei es innerhalb des Unternehmens oder von außen via Internet.

E-Workflow soll dazu dienen, Funktionen der automatisierten Vorgangsbearbeitung im Internet zu implementieren. Darüber hinaus will man die Möglichkeit bieten, im Sinne der Enterprise Application Integration Geschäftsprozesse etwa aus den Bereichen Supply-Chain-Management und E-Commerce via Web anzustoßen. Mit Hilfe der Erweiterung lassen sich Aufgaben und die dazugehörigen Formulare zu Thin Clients mit Web-Browsern leiten. Dafür erhalten Anwendungsentwickler über die Staffware-Plattform gebrauchsfertige HTML-Dokumente, mit denen das Einloggen, die Überprüfung von Ablaufberichten sowie der Zugriff auf Tätigkeitslisten erleichtert wird. Die Erstellung der Formulare erfolgt über den "Graphical Workflow Definer" (GWD). Sobald das Formular-Layout abgeschlossen ist, extrahiert ein Dienstprogramm die Layout-Informationen und erzeugt daraus HTML-Code.

Der Zugriff von E-Workflow auf die Funktionen eines Staffware-Servers und dessen Daten wird über die sogenannten Staffware Enterprise Objects (SEOs) hergestellt. Dabei handelt es sich um COM- und Java-Objekte, die Workflow-Funktionen in andere Applikationen einbinden. COM-basierte SEOs lassen sich über entsprechende Entwicklungswerkzeuge wie Visual Basic oder Visual C verwenden. Ebenso ist die Kombination mit Server-Scripting-Tools möglich, um Web-Applikationen zu erstellen. Die SEO-Clients verwenden TCP/IP-Sockets, um mit dem Server zu kommunizieren.

Herzstück der Enterprise-Komponenten ist der "Work Broker". Er funktioniert ähnlich wie der bei Sachbearbeitern übliche Workflow, allerdings auf Applikationsebene: Bearbeitungsschritte werden zwar in eine Tätigkeitsliste gestellt, diese wird dann jedoch nicht vom Anwender, sondern vollständig von Programmen abgearbeitet. Innerhalb der integrierten Entwicklungsumgebung lassen sich Geschäftsvorgänge Workflow-orientiert implementieren und die entsprechend benötigten Applikationen anbinden. Unterstützung kommt dabei für Corba und Enterprise Javabeans sowie für Transaktionen, sofern Produkte wie "Web Logic Enterprise" eingesetzt werden.