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08.12.1995

Stagnation im CAD-Geschaeft Konkurrenz draengt Autodesk in das Multimedia-Geschaeft

SAN MATEO (IDG) - Um sinkende Wachstumsraten und forcierte Konkurrenz im Geschaeft mit Computer Aided Design (CAD) vorzubeugen, streckt der CAD-Primus Autodesk seine Fuehler nach neuen Maerkten aus - vor allem im Multimedia-Bereich.

Nachdem das Unternehmen aus San Rafael, Kalifornien, den Bereich der geografischen Informationssysteme bereits sondiert hat, konzentriert es sich nun verstaerkt auf das erfolgversprechende Multimedia-Geschaeft.

Mit einer neuen Strategie fuer die Marktsegmente Multimedia und Digital Publishing versucht Autodesk, Hersteller der CAD-Plattform "Autocad", eine Alternative zum haerter werdenden Wettbewerb im Konstruktions-Markt zu finden. Der Anbieter wird im kommenden Jahr mit "3D-Studio Max" ein Animationswerkzeug mit Rendering- Eigenschaften fuer Windows NT ins Rennen schicken.

Dieser Schritt kommt fuer Marktbeobachter nicht ueberraschend: Sowohl die Bentley Systems Inc. aus dem kalifornischen Pasadena, als auch die Intergraph Corp. aus Huntsville, Alabama, machen Autodesk den CAD-Markt unter Windows streitig. Ferner steigen klassische Unix-Anbieter dieses Segments in das Windows-NT- Geschaeft ein.

Doch auch im neuen Betaetigungsfeld des CAD-Spezialisten scheint es an Konkurrenz nicht zu fehlen. Nach Angaben von Carol Bartz, Chief Executive Officer von Autodesk, koennte sich das Multimedia- Engagement durchaus mit Microsofts Aktivitaeten reiben. Der Windows-Produzent will nach der Akquisition von Softimage mit einer eigenen Animationssoftware fuer Windows-NT-Umgebungen auftreten. Des weiteren buhlt Silicon Graphics mit den Multimedia- Utilities "Alias/Wavefront" um Abnehmer. Multimedia lautet auch das Schlagwort, mit dem Autodesk das World Wide Web in Angriff nehmen will: Mit "Opus", einem 3D-Browser, sollen Anwender in den Genuss eines multimedialen Authoring-Tools kommen