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27.05.1977

Standard-Software für MDT-Anlagen

Wo Realschüler mit Taschenrechnern die "Fortune" korrigieren und Hobbycomputeure die Warenhausregale leerkaufen, da darf auch der mittelständische Unternehmer keine Computer- Abstinenz zeigen. Zumal er von der "einschlägigen" Industrie hofiert wird, seit es dieser von den Großanwendern nicht mehr so leicht gemacht wird, Produktzyklen nach Belieben zu verlängern.

Spätestens ab Hannover müßte eigentlich auch der letzte "Fußgänger" unter den Klein- und Mittelbetrieben (wer halt die Kernbereiche Lohn und Gehalt sowie Finanzbuchhaltung noch manuell abrechnet) kapiert haben, daß die mechanische Buchungsmaschine und der konventionelle Fakturier- automat auf den Schrott gehören: Zum Preis eines 200er Diesels mit Automatik gibt es jetzt im Bereich der sogenannten Mittleren Datentechnik Einzweck-, Mehrzweck-, Einzelplatz- und Mehrplatzsysteme - einschließlich "superkomfortabler Betriebssysteme und branchenorientierter sowie branchenneutraler Standard-Software" : Für den Mittelstands-Unternehmer ( Inhaber, Prokuristen, Geschäftsfühführer) wird es somit zunehmend schwieriger, das Angebot an universellen Kleincomputern zu durchschauen. Allein 34 Systeme der Unter-100 000-Mark-Größenklasse enthält die CW-Marktübersicht auf den folgenden Seiten - eine Aufstellung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Standard-Pakete für bestimmte Aufgaben, für ausgewählte Branchen haben nahezu alle Hersteller - zumindest auf dem Papier. Man lese nur die Prospekte. Da ist es schon der Mühe wert, neugierige Fragen zu stellen: ob dergleichen vorführbar, das Programm dokumentiert ist - und was es kostet. Da kann man sein blaues Wunder erleben: Von hundert Versprechungen werden vielleicht zehn gehalten. Die Computerwoche hat sich die Mühe gemacht: Welche Pakete "auf Datenträgern" verfügbar sind, wollten wir von den MDT-Anbietern wissen. Damit sich der Erstanwender ein Bild machen kann. Auch über die Kosten, die er einkalkulieren muß. Zugegeben, was die einzelnen Software-Produkte wirklich leisten, kann nur die Praxis zeigen. Skeptisch zu sein, ist allemal richtig: Hersteller, die ein gutes Gewissen haben, werden es begrüßen.