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09.07.1993

Standardisierte Hig-end-Komponenten Ungermann-Bass kuendigt neue Token-Ring-Produktfamilie an

MUENCHEN (CW) - Die kalifornische Networking-Company Ungermann-Bass (UBhat eine Reihe weiterer High-end-Komponenten fuer Token-Ring- Netze vorgestellt. Die neue Produktreihe, die auf der vorhandenen Token-Ring-Familie von UB aufbaut, bietet dem Hersteller zufolge eine skalierbare, auf Standards beruhende Architektur, die eine verbesserte Funktionalitaet gewaehrleisten soll.

Neu ist unter anderem der Token-Ring-Konzentrator "ASM420", der nach Angaben von UB mit 24 Ports je Konzentrator Access/One- Anwendern die derzeit - im Vergleich mit anderen bedeutenden Hub- Herstellern - groesstmoegliche Zugriffsbandbreite bietet; immerhin stehen nun bei Verwendung des ASM 420 bis zu 220 Ports in einem Access/One-Hub zur Verfuegung. Vorteil fuer den Benutzer: Zusaetzlich erforderliche Investitionen in weitere Hub-Chassis, Module und Netzteile entfallen. Zudem kann das Management aller 220 Ports in bis zu zehn Ringen durch ein einziges Supervisor-Modul erfolgen.

Des weiteren bieten die Kalifornier mit dem "Network Early Warning System" eine Tier-3-Option fuer ihre Token-Ring- Konzentratoren an. Tier 3 ist ein Firmware-Upgrade, das auf den Eigenschaften der Vorversionen Tier 1 und Tier 2 aufbaut. Dieser abgestufte Ansatz erlaubt Anwendern, so UB, lediglich die Funktionen zu kaufen, die sie im Moment benoetigen plus die Option, demselben Modul bei Bedarf weitere Features hinzufuegen zu koennen.

Das Fruehwarnsystem ist vor allem fuer den ASM420, gleichzeitig aber auch fuer den weiterhin erhaeltlichen ASM410-Konzentrator konzipiert und arbeitet mit UBs Netz-Management-Loesung Netdirector. Dabei kann der Benutzer fuer die Ueberwachung von Ressourcen-Aktivitaeten Pegel und Alarmschwellen festlegen, bei deren Ueberschreitung Alarm ausgeloest wird. Als weitere Option stellt UB mit "AMO410T/2" und "AMO420T/2" sogenannte Tier-2- Tochterkarten zur Verfuegung, die durch Jitter-Elimination Anwendern erstmalig den Betrieb von 4- oder 16-Mbit/s-Token-Ring- LANs mit Unshielded-Twisted-Pair-Kabel ermoeglichen sollen.

Bei dem dritten Token-Ring-Produkt, das UB in Muenchen praesentierte, handelt es sich um den Access/Plus Token-Ring- Brouter "ASM5530", der je zwei Token-Ring-Ports und eine Ethernet- Schnittstelle auf einem Modul integriert. Der Multiport-Brouter ist nach Angaben von UB mit zwei RISC-Prozessoren fuer Bridging- und Routing-Funktionen ausgestattet und unterstuetzt die Standards IEEE 802.5-89 und IBM Token Ring.

Die Hub-basierte Internetworking-Konzeption des ASM5530 verwendet nach UB-Angaben die sogenannte Plusbus-Switching-Backplane; ein Verfahren zur Hochgeschwindigkeits-Datenuebertragung zwischen den Token-Ring-Ports des ASM5530 und anderen RISC-basierten Internetworking-Modulen, etwa dem FDDI-Bridge/Router ASM6361 und dem Multiport-Ethernet-Bridge/Router ASM5330. Darueber hinaus soll der Plusbus auch in der Kommunikation mit dem kuerzlich vorgestellten und ab sofort verfuegbaren Ethernet-Switch "Dragon Switch" zum Einsatz kommen. Alle neuen Token-Ring-Komponenten werden, wie es bei der Praesentation hiess, ab September 1993 ausgeliefert.