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19.04.1996 - 

Weiterbildungsberatung liegt im Trend

Standardisierte Katalogangebote

Das Angebot auf dem Weiterbildungsmarkt muss den zunehmenden und stetig wechselnden Anforderungen an die Mitarbeiter entsprechen. Wer die Weiterbildung als Wettbewerbsfaktor erkannt hat und trotz hohen Kostendrucks und knapper Finanzmittel investieren will, benoetigt Orientierung im Markt. Eine wichtige Schnittstelle zur Verbesserung des Informationsflusses zwischen Bedarf und Angebot kann die Weiterbildungsberatung einnehmen.

Kommt ein Consultant ins Haus, gibt es alle Haende voll zu tun. Zunaechst einmal kann er untersuchen, ob ein bestimmtes betriebliches Problem ueberhaupt mit einer Schulung zu loesen ist. Ferner ermittelt der Berater den konkreten Bedarf und konzipiert Massnahmen, fuer deren Realisierung er auch verantwortlich zeichnet.

Nach Ablauf der Projekte wird er den Wissenstransfer am Arbeitsplatz ueberwachen und den gesamten Trainingsprozess bewerten. Weiterbildungsberater entwickeln grundsaetzlich kundenindividuelle Massnahmenpakete, die auf die Strategien sowie die Markt-, Kunden- und Mitarbeiterprofile des Unternehmens zugeschnitten sind. Wo Grossunternehmen, so das IW, noch auf die interne Personalentwicklung zurueckgreifen koennen, sind kleine und mittelstaendische Firmen mit ihrer Weiterbildungsplanung hoffnungslos ueberfordert. Weiterbildung und Beratung ist eine Frage von Know-how, Aufwand und Zeit, was in der richtigen Kombination kaum verfuegbar sein kann.

Die zunehmende Bedeutung der Weiterbildungsberatung unterstreicht eine IW-Umfrage unter 175 Unternehmen. Fast 90 Prozent der Auskunftgeber fuehlten sich mit unternehmens- und arbeitsplatzspezifischen Seminaren externer Anbieter sehr gut bis gut bedient. Standardisierte Katalogangebote jedoch ueberzeugten nur noch knapp die Haelfte der befragten Unternehmen.

*Winfried Gertz ist freier Journalist in Muenchen.