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30.08.2002 - 

Produkte + Technologien

Standards für Linux

MÜNCHEN (CW) - Um ein einheitliches Linux auf den Markt zu bringen, haben sich Suse, Caldera, Turbolinux und Conectiva im UnitedLinux-Projekt zusammengeschlossen. Red Hat geht eigene Wege.

Der Distributor setzt sich zwar dafür ein, das quelloffene Betriebssystem möglichst schnell zu standardisieren. Als Basis sollen die Spezifikationen der "Linux Standard Base" dienen, die von der unabhängigen Initiative "Free Standards Group" entwickelt wird und in der Version 1.2 vorliegt. Die Integration proprietärer Programme wie des Suse-Installations-Tools "Yast" in ein Einheits-Linux lehnt Red Hat jedoch ab.

Auch bei der Entwicklung von grafischen Benutzerführungen für Linux gibt es unterschiedliche Ansätze. Voraussetzung zur Integration von Client-Programmen bieten die Projekte "Gnome" und "KDE". Unter den jeweiligen Komponentenmodellen ("Bonobo" und "Kparts") erstellte Anwendungen sollen zwar auf beiden Benutzerführungen laufen, bei der Integration dritter Modelle ist jedoch Gnome flexibler, sagen Experten. So lässt sich zum Beispiel das auf UNO (Universal Network Objects) basierende Büropaket "Star Office" von Bonobo-Applikationen aus ansteuern.

Weitere Beiträge zu Linux und Open Source finden Sie auf www.computerwoche.de in der Rubrik "Produkte + Technologien". (lex)