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20.09.1996 - 

Für praktischen Einsatz noch nicht ausgereift

Stanford-Forscher entwickeln neue 3D-Technik

Der von den Wissenschaftlern im kalifornischen San José entwickelte Prototyp ist laut britischem Informationsdienst "Computergram" nicht größer als ein handelsübliches Mikrowellengerät. In ihm befinden sich zwei digital gesteuerte Infrarot-Laser, mehrere Spiegel und ein mit Lanthanoiden präparierter Glaszylinder. Diese reagieren, sobald der Laserstrahl auftrifft. Es entsteht ein dreidimensionales farbiges Objekt, das der Beobachter aus verschiedenen Blickrichtungen betrachten kann. Zudem läßt sich das Objekt bewegen, wenn der Laser-Eintrittswinkel verändert wird.

Zwei entscheidende Hürden gilt es noch zu beseitigen, wenn die neue Technik zu einem Durchbruch am Grafikmarkt führen soll: Die Transparenz der erzeugten Objekte vermittelt einen eher geisterhaften Eindruck und ist mit der Qualität einer fotorealistischen Bildschirmdarstellung nicht zu vergleichen. Außerdem benötigt die Zusammensetzung eines 3D-Objekts etwa 500mal mehr Zeit, als wenn das gleiche Objekt zweidimensional am Monitor aufgebaut wird.

Entsprechend verhalten sind deshalb noch die Prognosen für die künftigen Einsatzgebiete. Die Stanford-Wissenschaftler wollen nun Branchenanwender für das System interessieren, indem sie spezielle Lösungen für Mediziner und ein Kontrollinstrument zur Luftverkehrsüberwachung entwickeln.