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20.01.1978

Stark gibt Verbesserung von Dcrabs heraus

Als Verbesserungen seines Datensicherungssystems Disk Copy Restore and Backup System (Dcrabs) hat die EDV-Beratung Stark die Unterstützung des DOS Release 34 der Platteneinheit 3350 sowie der Zugriffmethode VSAM bekanntgegeben. "Dcrabs" ist ein Instrument für Datensicherungs-, Reorganisations- und Verdichtungsläufe, kann unter DOS-Betriebssystemen oder als Stand-alone-Programm eingesetzt werden und kostet 6200 Mark Kaufpreis.

Erstmals auf einer Univac-Anlage installierte der Mathematische Beratungs- und Programmierdienst (mbp), Dortmund, sein Kostenrechnungspaket "Prokos". Wie mbp jetzt bekanntgab, wurde das Kostenstandardprogramm bei der Firma C.G. Rommenhöller in Bad-Driburg-Herste auf einer Sperry Univac 90/30 implementiert. Bisher lief der Softwaresystem - laut ISIS Software Report 2.77 im deutschsprachigen Raum insgesamt 16mal eingesetzt - nur auf IBM-OS/DOS- beziehungsweise auf Siemens BS1000-Maschinen.

Eine Niederlassung In Amsterdam hat das Systemsoftwarehaus Westinghouse, Düsseldorf, zum 1. November 1977 eröffnet. Als Grund für diese Expansion gab Westinghouse-Manager Vinod Bahl steigende Kundenzahlen (jetzt 50) im niederländischen Raum an. Außerdem sieht Bahl in Holland ein Marktpotential, das von Düsseldorf aus "nur doch schwer zu bewältigen war". Die Anschrift der Westinghouse-Niederlassung in Amsterdam lautet: Westinghouse Management Systems S.A., "Rivierstaete", Amsterdijk 166, 1010-Amsterdam.

Die vier Softwarepakete "Escape Plot", "Print Justifikation", "Fast Processor" sowie "Feature Control" für den Terminaldrucker Diablo 1620 bietet die amerikanische Escape Ltd., Box 18797, Atlanta, Georgia 30326 jetzt auch in Europa an. "Escape Plot" soll dem Diablo-Drucker-Anwender die grafische Darstellung von technisch-wissenschaftlichen oder kaufmännischen Daten ermöglichen und kostet 275 Dollar. "Print Justification" ermöglicht das rechtsbündige Drucken von Texten und ist für 230 Dollar zu haben. "Fast Processor" bereitet Druckdatenbestände auf, indem es Leerstellen-Ketten oder Leerzeilen durch Tabulatorbefehle für den Diablo-Drucker ersetzt - Kosten: 230 Dollar. Das "Feature Control"-Programm schließlich legt im Dialog mit dem Anwender die Diablo-Drucker-Steuerzeichen fest und kostet 120 Dollar. Für 500 Dollar ist das Gesamtpaket mit allen vier Programmen zu haben.

Mit einem bisher einmaligen Finanzierungsmodell hofft das Softwarehaus Insyte International, Friedrichsdorf, sein DB/DC System "Datacom" besser an den Mann bringen zu können: Unter dem Begriff "bundled leasing" wird dem Anwender die IBM-Hardware zusammen mit der DB/DC-Systemsoftware zu einem Preis geboten. den IBM selbst bei einem Langzeitmietvertrag über vier Jahre allein für die Hardware fordert.

"Ein völlig neues Konzept einer Bedienungs- und Programmiersprache für interaktive Systeme" will das Münchner Softwarehaus Softlab mit seiner Prozedursprache" für das Interaktive Programmentwicklungssystem PET/X1150 entwickelt haben. Wie Softlab-Marketing-Leiter K. H. Herrmann plastisch darstellt, solle sich der PET-Benutzer vorstellen, neben ihm am Terminal sitze ein Roboter. Diesem Roboter, dem "Prozedur-lnterpreter", werde mittels der Prozedursprache mitgeteilt, welche Tastenfolgen beim Aufruf einer bestimmten Prozedur "anzuschlagen" sind. Bei Abarbeitung einer Prozedur könne die Kontrolle zeitweilig wieder dem Anwender übergeben werden, dessen Eingaben den vorprogrammierten Ablauf ergänzen oder steuern - kurzum sei dies mit "vierhändigem Spiel" zwischen menschlichen Benutzern und Prozedurinterpreter zu vergleichen.

Das Schweizer Fides-Rechenzentrum arbeitet zur Zeit an der Verbesserung des Control Data-Betriebssystem NOS (Network Oriented System). Die Einführung des erweiterten NOS-F ist für das zweite Quartal 1978 geplant. Die NOS-Ergänzungen betreffen nach Fides-Angaben Probleme des Betriebssystem-Übergangs, der Kompatibilität von Source- und Obiekt-Programmen, von Dateien. Steuerkartensätzen und Systemfunktionen. Gesamtprojektziel: Das gegenwärtige Betriebssystem durch ein moderneres mit Timesharing-Möglichkeiten zu ersetzen.

Die Version 2 des "Universellen Datenbank-Systems" UDS von Siemens wurde jetzt offiziell zum Vertrieb freigegeben. Wie UDS-Chef-Entwickler Eberhard Widgrube bereits im November 77 exklusiv in der Computerwoche erläuterte (CW Nr. 48177 "Relationen, Netzwerke und Hierarchien in einem DB-System vereinigt"), beziehen sich die Ergänzungen gegenüber der Version 1 hauptsächlich auf den Sprachumfang sowie auf Datenschutz und Datensicherung. Darüber hinaus soll - so Widgrube - das neue DB-Release die Koexistenz von Relationen-, Netzwerk- und hierarchischen Datenbank ermöglichen. "UDS-Zwo" bedient ferner die kompatible Datenbankschnittstelle KDBS, die das Zusammenarbeiten mit herstellerneutraIen DB-Programmen erleichtern soll.