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09.12.1998

Start in die zweite Karriere

Als Möglichkeiten für einen Start nach 40 bieten sich beispielsweise an:

-Umschulung: Wer seinen Job verliert, kann sich beim Arbeitsamt über Weiterbildungsprogramme informieren. Die besten Chancen haben ältere Mitarbeiter dann, wenn sie den Kurs mit einer Zertifizierungsprüfung abschließen, wie sie bei vielen Arbeitgebern geschätzt ist. Zur Zeit mit Abstand am meisten gefragt ist die Zertififizierung zum Microsoft Certified Systems Engineer (MCSE). Anbieter wie Ditec geben aufgrund der Erfahrungen der letzten Monate eine 100prozentige Vermittlungsgarantie. Grundsätzlich sollte der Interessent sich genauestens über die Qualität des Ausbildungsinstituts informieren, also Ausstattung, Dozenten (sehr wichtig), Praxisbezug, Unterlagen, Vermittlungsquote.

-Selbständigkeit: Manche ältere Arbeitslose entscheiden sich für die Selbständigkeit, sei es in Netzwerken, bei Systemintegratoren, bei Zeitarbeitsfirmen oder auch als Einzelkämpfer. Informationen bietet zum Beispiel der Newsletter "freiberufler info", der sich nur auf die IT-Branche spezialisiert hat (http://www.freiberufler.de). Industrie- und Handelskammern (IHKs) haben mittlerweile Seminare im Programm, die den Start in die Selbständigkeit erleichtern. Bei der IHK München reichen zwei Tage, bei der Firma Synergie in Bonn drücken Teilnehmer vier bis sechs Wochen die Bank, wobei das Programm von staatlichen Stellen unterstützt wird.

-Outplacement: Mitarbeiter, die entlassen werden, sollten versuchen, von ihrer Geschäftsführung noch eine zusätzliche Beratung auszuhandeln, die sie bei der Suche nach einem Job unterstützt. Sie kann insofern hilfreich sein, als sie Menschen, die zehn bis 20 Jahre in Organisationen tätig waren und nun ohne Arbeit sind, den Blick für die Realität schärft und ihnen konkrete Tips vermittelt. Die Mittel dazu reichen vom Bewerbungstraining vor der Videokamera bis zur konkreten Jobvermittlung. Henrike Duchon, Beraterin bei Stoebe, Kern und Partner in München, behauptet aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung, daß so ziemlich jeder Ältere mit seinem Know-how vermittelbar sei. Problematisch seien aber Menschen, die sich aufgegeben haben.