Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

02.03.1984 - 

ACM kümmert sich um Software-Entwicklungstrends:

State-of-the-Art und Zukunftschancen

MÜNCHEN(pi) - Die "Association for Computing Machinery" (ACM), German Chapter, veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Siemens AG vom 2. bis 4. April in München eine internationale Tagung über Programmierumgebungen und Compiler. Ziel der Tagung ist es, die neuen Trends in der Softwaretechnik aufzuzeigen: Weg von isoliert arbeitenden Entwicklungswerkzeugen, hin zu homogenen Programmierumgebungen, die darauf abzielen, sämtliche Tätigkeiten der Softwareproduktion durch "Werkzeuge" zu unterstützen.

In den Anfängen der Programmierung hat sich die Gestaltung der Softwarewerkzeuge vor allem an der Struktur des Arbeitsablaufes orientiert, ausgerichtet auf die damals verfügbare Hardware. Das Ergebnis waren meistens Werkzeuge für einzelne Phasen des Software-Lebenszyklus, tauglich für den Einsatz auf alphanumerischen Endgeräten. Wegen der stetig zunehmenden Komplexität der zu entwickelnden Software werden aber heute Werkzeuge gefordert, die nicht mehr durch diese Einschränkungen geprägt sind. Erfolg kann künftig nur die Integration der Programmiersprache, der Compiler und der abgestimmten anderen Werkzeuge in der Programmierumgebung haben.

Zentrale Werkzeuge einer Programmierumgebung sind die Compiler für die gewählten Programmiersprachen. Geeignet konzipiert, können diese Compiler die Datenbasis für eine Vielzahl von Werkzeugen einer Programmierumgebung liefern. Daneben können auch einzelne neuartige Werkzeuge zur Unterstützung softwaretechnischer Verfahren realisiert werden, die die neuen Möglichkeiten der Hardware nutzen, etwa Grafik-Arbeitsplätze oder lokale Netze.

Die angesprochene Thematik wird in vier Sitzungen während der Tagung behandelt. Durch die thematische Breite dieser vier Sitzungen und vor allem auch durch die Hauptvorträge kann nach Meinung der Organisatoren ein guter Überblick über den heutigen Stand der Entwicklung von Programmierumgebungen und Compiler erreicht werden. Dazu dient auch das parallel zum wissenschaftlichen Programm veranstaltete "Industrieprogramm" der Tagung, bei dem spezielle Entwicklungen sowohl präsentiert als auch demonstriert werden. Der erste Tag ist für ein einführendes Tutorial vorgesehen.

Informationen: Organisationskomitee "Programmierumgebungen und Compiler", Werner Remmele, Siemens AG, ZTI SOF 23, Otto-Hahn-Ring 6, 8000 München 83, Tel.: 0 89/6 36-4 42 37.