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19.01.1990 - 

Zunächst Verabschiedung im ANSI-Komitee

Station Management komplettiert den Glasfaser-Standard FDDI

FRAMINGHAM (IDG) - Der FDDI-Standard scheint in diesem Jahr eine endgültige Gestalt anzunehmen. So will die SMT Working Group dem ANSI-Komitee X3T9.5 in Kürze einen Entwurf für das noch ausstehende Station Management (SMT) vorlegen.

SMT, gedacht für die Funktionsbereiche System- und Konfigurationsmanagement, Fehlerisolierung sowie Fehlerbehebung in einem FDDI-Ring, wird nach Meinung von Glasfaser-Verfechtern zu einer Marktbelebung fühlen und damit dem Anwender mehr Alternativen an die Hand geben.

Nach dem Einbringen eines SMF-Dokuments im Januar soll die für den FDDI-Erfolg sehr ausschlaggebende Norm dem X3T9.5-Komitee entweder im Februar oder April in kompletter Form eingebracht werden. Floyd Ross, Vorsitzender der SMT-Arbeitsgruppe und Vize-Vorsitzende des Normierungsgremiums tippt eher auf den April-Termin, da ansonsten die Entwicklung des Standards überstürzt würde.

In die Normierung Eingang finden sollen auch Funktionsmerkmale, die das ebenfalls mit FDDI befaßte SMT-Entwicklungsforum fordert. Dieses Gremium tritt für ein umfassendes Netzmanagement bei Lichtwellenleiter-Ringen mit 100 Megabit pro Sekunde ein, wobei die beiden unteren Ebenen des OSI-Modells abgedeckt werden sollen.

Ross erklärt, daß der durch das Komitee verabschiedeten SMT-Norm noch ein weiterer "Hürdenlauf" von acht bis zehn Monaten bevorstünde, um auch tatsächlich als ANSI-Standard zu gelten.

Ebenfalls um den Einsatz von FDDI-Komponenten weiter zu beschleunigen, errichtet das kalifornische Unternehmen Advanced Mikro Devices (AMD) ein Interoperabilitäts-Testzentrum, wo die Anbieter von FDDI-Komponenten Kompatibilitäts-Prüfungen durchfuhren können. Mit der Fertigstellung dieses Zentrums wird zum Ende des ersten Quartals 1990 gerechnet. AMD startete bereits im April letzten Jahres einen informellen Probe-Testbetrieb, um die Vertrauenswürdigkeit von FDDI zu demonstrieren.