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03.08.1979 - 

Anwenderbericht Winkler + Dünnebier, Neuwied:

Steigende Anforderungen: Weg vom DBOMP

03.08.1979

NEUWIED - Steigende Anforderungen an die betriebliche DV und damit komplexer werdende Anwendungsfälle zwangen die EDV/ORG-Abteilung der Neuwieder Maschinenfabrik Winkler + Dünnebier zur Anpassung. Über die Ausgangssituation und den weiteren Ablauf der Dinge berichten Chef-Programmierer Oswald Flöck und ORG-Abteilungsmitarbeiter Dieter Kunz:

Bis heute sind wir DBOMP- und TCSS-Anwendungen gefahren. Beide Softwarepakete stammen von IBM. Während DBOMP für die Stücklistenverwaltung eingesetzt wurde, hatten wir unter TCSS einige Anwendungen für unseren Einkauf realisiert. Schließlich sahen wir uns vor die Notwendigkeit gestellt, diese und weitere geplante Anwendungen integrationsfähig und online-fähig zu machen.

TCSS war ein guter Einstieg - und dazu noch kostengünstig. Wir sahen jedoch, daß wir mit unseren geplanten Anwendungen einen Komplexitätsgrad erreichen würden, der eine leistungsfähigere TP-Basis benötigt. Ähnliches gilt für DBOMP. Als reiner Stücklistenprozessor war er sehr gut; im Rahmen weiterer Anwendungen und im Hinblick auf Online-Betrieb mußten wir uns nach einem DB-System umschauen. Die Wahl fiel schließlich auf den TP/Multitasking-Monitor Shadow II und das DB-System Isogen II, beides von ZEDA GmbH & Co., Wuppertal. Nicht unerheblich für diese Entscheidung war, daß wir uns von der Leistungsfähigkeit dieser Produkte auch in der Praxis anderer Anwender überzeugen konnten.

Wir befürchteten, früher als erwartet im Zweischichtbetrieb mit unserer Kaufanlage IBM /370-125 (256 K) durch

Die Zeiteinsparungen bei Isogen II gegenüber DBOMP liegen zwischen 10 Prozent (etwa beim Laden) und 30 Prozent (beispielsweise beim Zufügen und Löschen). Diese Werte stellen einen Zusatznutzen dar; entscheidend ist, daß wir ohne Verluste gegenüber DBOMP eine DB/DC-Basis geschaffen haben.

200 000 Teilestammsätze - 800 000 Erzeugnisstruktursätze

Bei der Umstellung war uns die große Ähnlichkeit zwischen Isogen II und 1 DBOMP sehr nützlich. Als DBOMP-Kenner brauchten wir für die Umstellung keine Isogen II-Schulung und konnten uns sofort an die Arbeit machen: Wir schrieben ein Makro, mit dem der Austausch von DBOMP- und Isogen II-Calls reibungslos vonstatten ging. Außerdem wurde der Änderungsdienst komplett unter dem Online-Programmiersystem Quota II (ebenfalls von ZEDA) abgewikkelt.

Die Isogen II-Datenbank enthält 200 000 Teilestammsätze und 800 000 Erzeugnisstruktursätze. Im Betrieb sind acht Terminals, die wir für die Bestellabwicklung, Programmierung in der EDV, Programmierung für NC-Maschinen und | als Auskunftssystem in zwei Betriebsbereichen einsetzen; geplant ist die Umstellung der Stücklisten-/Arbeitsplanverwaltung und der Bestandsrechnung.

DB/DC-Anwendungen an deren Kapazitätsgrenzen zu stoßen. Nach unserer bisherigen Erfahrung werden wir mit Shadow II und Isogen II mit derselben Maschine weitere Anwendungen realisieren können.

Die TCSS-Anwendungen sind inzwischen auf Shadow II umgeschrieben und die 120 DBOMP-Verarbeitungsprogramme auf Isogen II umgestellt. Letztere war eine 1:1 -Umstellung; zwei Verwaltungsprogramme mußten zusätzlich programmiert werden.

Programmierwettbewerb für Profis und Studenten

PARIS (pi) - Im Rahmen der "Semaine Informatique et Societe", die vom 24. bis 28. September 1979 in Paris stattfindet soll ein Programmierwettbewerb ausgetragen werden. Zur Teilnahme sind professionelle Programmierer sowie Informatik-Studenten und Schüler an Programmierlehranstalten aufgerufen. Auch ausländische Bewerber sind willkommen. Profis und Studenten werden separat bewertet. In bis zu vier Mann starken Teams sollen Probleme möglichst schnell und mit wenigen Runs innerhalb von maximal neun Stunden gelöst werden. Programmiersprache ist Basic.

Informationen: Jacques Lescault, Semaine Informatique et Société, 21, rue Saint-Guillaume, 75007 Paris, Frankreich.